Mit einem 26-köpfigen Aufgebot greift die türkische Nationalmannschaft die Weltspitze an. Nationaltrainer Vincenzo Montella gab am Dienstag die endgültige Auswahl für die FIFA-Fußballweltmeisterschaft 2026 bekannt und strich dabei neun Spieler aus seinem vorläufigen Großkader.
Aus dem zuvor 35 Namen umfassenden Pool strich der italienische Chefcoach unter anderem die Torhüter Ersin Destanoğlu und Muhammed Şengezer sowie die Defensivkräfte Ahmetcan Kaplan und Yusuf Akçiçek, der in Deutschland geboren wurde. Auch Mustafa Eskihellaç, Atakan Karazor, Demir Ege Tıknaz, Aral Şimşir und Yusuf Sarı wurden nicht in den finalen Turnierkader berufen.
Das Herzstück des Teams bilden weiterhin Kapitän Hakan Çalhanoğlu und die Offensivjuwelen Arda Güler und Kenan Yıldız. In der Abwehr setzt Montella auf erfahrene Kräfte wie Merih Demiral und Çağlar Söyüncü, während auf den Außenbahnen der in den Niederlanden ausgebildete Ferdi Kadıoğlu für Dynamik sorgen soll.
Trotz der Streichungen müssen drei Spieler ihre Koffer noch nicht endgültig auspacken. Wie der türkische Fußballverband (TFF) mitteilte, werden Torhüter Muhammed Şengezer sowie die Nachwuchstalente Aral Şimşir und Demir Ege Tıknaz als eine Art „Stand-by-Reserve“ mit der Mannschaft in die USA reisen. Der Verband verwies auf die Sonderregularien des Turniers, die im Falle von Verletzungen vor dem ersten Gruppenspiel – und auf der Torwartposition sogar während des gesamten Wettbewerbs – Nachnominierungen aus diesem Kreis erlauben.
Die Ay-Yıldızlılar treffen in der Gruppe D auf eine illustre Mischung. Zum Auftakt kommt es am 14. Juni zum interkontinentalen Duell mit Australien, ehe am 20. Juni die Partie gegen Paraguay ansteht. Das brisante Highlight der Vorrunde wartet am 26. Juni, wenn die Türkei im letzten Gruppenspiel auf den Co-Gastgeber USA trifft.
