Bursaspor hat den sportlichen Wiederaufstieg eindrucksvoll fortgesetzt und ist vorzeitig Meister der dritten türkischen Spielklasse (TFF 2. Lig) geworden. Der frühere Süper-Lig-Champion besiegte am Sonntag im heimischen Atatürk-Spor-Kompleksi-Matlı-Stadion Somaspor deutlich mit 5:1 (1:0) und sicherte sich damit am 33. Spieltag der Gruppe Rot den Meistertitel und den direkten Aufstieg in die TFF 1. Lig.
Vor einer restlos ausverkauften Arena, die mit einer aufwendigen Vereins-Choreografie aus 40.000 Papptafeln für ein optisches Spektakel sorgte, ließ die Mannschaft von Trainer Pablo Martín Batalla dem Gegner keine Chance. Emir Kaan Gültekin brachte Bursaspor bereits in der 11. Minute in Führung. Im zweiten Durchgang erhöhten Eyüp Akcan (51.) und Emre Sağlık mit einem Eigentor (65.) auf 3:0, bevor Ertuğrul Furat (69.) und erneut Emir Kaan Gültekin (72.) das Ergebnis in die Höhe schraubten. Barış Çelik konnte für die Gäste in der 86. Minute nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

Mit nun 77 Punkten ist der Vorsprung der Grün-Weißen auf den ärgsten Verfolger eine Runde vor Saisonende uneinholbar. Für Bursaspor ist es der zweite Aufstieg in Folge: In der vergangenen Saison hatte der Verein, der nach massiven finanziellen Problemen bis in die Viertklassigkeit abgestürzt war, bereits die Meisterschaft in der TFF 3. Lig gefeiert.
Der Traditionsverein, der in der Saison 2009/10 als erster anatolischer Klub überhaupt die türkische Meisterschaft in der Süper Lig gewinnen konnte, nähert sich damit schrittweise seiner einstigen sportlichen Heimat. Vor dem letzten Spieltag bei Aliağa FK ist der direkte Sprung in die zweite Liga perfekt. Die aufwendige Tribünen-Choreografie, die unter anderem den Klubvorsitzenden Enes Çelik sowie die vier Meistertrophäen des Vereins aus allen Profiligen zeigte, sorgte landesweit in den sozialen Netzwerken für große Resonanz.