Die türkische Männer-Volleyballnationalmannschaft ist mit einer Niederlage in die Europameisterschaft 2026 gestartet. In der Gruppe D unterlag das Team von Trainer Umut Çakır zum Auftakt dem Gastgeber Deutschland mit 1:3 (25:23, 22:25, 21:25, 19:25).
Der erste Satz begann mit beidseitigen Aufschlagfehlern. Nach einem frühen Rückstand von zwei Punkten (3:5) drehte die Türkei das Spiel mit einer Serie von vier Punkten zum 7:5. Über den starken Aufschlag von Adis Lagumdzija baute das Team den Vorsprung auf vier Zähler aus (12:8). Diese Führung wurde bis zum Satzende verteidigt – 25:23.
Deutschland erwischte den besseren Start in den zweiten Durchgang und ging mit 5:1 in Führung. Die Türkei glich durch Angriffspunkte zum 7:7 aus und setzte sich erstmals mit 10:9 ab. Im weiteren Verlauf wurde der Gastgeber im Angriff stärker und zog auf 17:14 davon. Zwar kam die Türkei zum 19:19 heran, musste den Satz aber mit 22:25 abgeben.
Auch im dritten Satz erwischte Deutschland den besseren Beginn (8:5). Mit weniger Eigenfehlern und effektivem Angriffsspiel sicherte sich die Mannschaft den Durchgang mit 25:21 und ging mit 2:1 in Führung.
Im vierten Satz verliefen die ersten zehn Ballwechsel ausgeglichen (5:5). Nach einem 9:13-Rückstand glich die Türkei durch Punkte von Gökçen Yüksel und Ahmet Tümer zum 14:14 aus. Anschließend übernahm Deutschland mit einer Serie von 6:1 Punkten die Kontrolle (20:15). Diese Führung wurde bis zum 25:19-Endstand verteidigt – Deutschland gewann die Partie mit 3:1.
Für die Türkei steht am zweiten Gruppenspieltag die nächste Aufgabe an. Deutschland geht nach dem Auftakterfolg gestärkt in die weiteren Spiele der Gruppe D.