Unzufriedener Kevin De Bruyne wird bei Galatasaray als Option gehandelt

28.07.2026 – 9:00 Uhr

Der türkische Rekordmeister Galatasaray ist händeringend auf der Suche nach einer Verstärkung für das zentrale, offensive Mittelfeld. Plötzlich macht ein hochkarätiger Name die Runde: Kevin de Bruyne. Wie aus Vereinskreisen verlautet, wurde der 35-jährige Belgier dem Istanbuler Klub von Spielervermittlern angeboten.

Der ehemalige Spielmacher von Manchester City war im vergangenen Sommer ablösefrei zum SSC Neapel gewechselt, nachdem zuvor auch über ein Engagement bei Galatasaray spekuliert worden war. In Italien soll der belgische Nationalspieler jedoch unzufrieden sein und einen vorzeitigen Abschied in Betracht ziehen, obwohl sein Vertrag beim Serie-A-Klub noch bis 2026 (plus Option) datiert ist.

Nach Informationen der türkischen Sportpresse soll De Bruyne einem Wechsel in die Süper Lig grundsätzlich Priorität einräumen. Dennoch ist die Situation bei Galatasaray komplex. Die Verantwortlichen um Cheftrainer Okan Buruk, der die fußballerischen Qualitäten De Bruynes schätzt, wollen keine übereilte Entscheidung treffen. Der Verein sondiert parallel den Markt und führt Gespräche mit weiteren Kandidaten für die Zehner-Position.

Erst wenn die intensiven Bemühungen um andere namhafte Alternativen scheitern, soll eine Verpflichtung des 35-Jährigen konkret in Erwägung gezogen werden. Ein Argument für De Bruyne ist eine historische Parallele im Kader: Dries Mertens, sein Landsmann und enger Freund, schloss sich Galatasaray ebenfalls im Alter von 35 Jahren an und avancierte zur Vereinslegende.

Neben einem Angebot aus der Türkei soll es auch ein lukratives Interesse aus Saudi-Arabien geben.