Der türkische Fußball erlebt eine technologische Zeitenwende. Als langjähriger Technologiepartner des nationalen Fußballverbands TFF weitet das Telekommunikationsunternehmen Türk Telekom sein Engagement in der Süper Lig massiv aus. Ziel ist es, die Digitalisierung des Sports voranzutreiben und die Infrastruktur der Stadien auf ein neues Niveau zu heben.
Wie aus einer aktuellen Unternehmensmitteilung hervorgeht, setzt der Konzern in der neuen Saison auf ein umfassendes Maßnahmenpaket. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Einführung und der Ausbau des 5G-Netzes in den Arenen sowie die Weiterentwicklung der sogenannten „Smart Stadium“-Projekte. Auch die technische Basis für den Videobeweis (VAR) und das halbautomatische Abseitssystem wird von Türk Telekom bereitgestellt.
Neben der Unterstützung der Eliteklasse richtet der Konzern seinen Blick auch auf die Basis des türkischen Fußballs. Als Hauptsender der unteren Ligen (Nesine 2. und 3. Liga) stellt das Unternehmen sicher, dass Spiele aus der anatolischen Provinz über die Plattformen Tivibu und Yaay einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden. Dies soll die Sichtbarkeit kleinerer Klubs und Spieler erhöhen.
Konzernchef Ebubekir Şahin betonte in einer Stellungnahme die strategische Bedeutung des Engagements. „Wir verbinden die Türkei mit Glasfasernetzen und spielen eine Vorreiterrolle bei der Implementierung von Technologien der nächsten Generation“, so Şahin. Diese technologische Expertise wolle man nun verstärkt auf den Sport übertragen. Man werde auch künftig „Pionierarbeit bei der Digitalisierung des türkischen Fußballs“ leisten.
Durch die Bündelung von Übertragungstechnik, Schiedsrichter-Assistenzsystemen und digitalen Fan-Angeboten festigt Türk Telekom seine Position als zentraler Architekt der technischen Modernisierung im türkischen Profifußball.