Im spektakulären Transferpoker um den ägyptischen Superstar Mohamed Salah droht eine Eskalation. Wie die türkische Zeitung Sabah berichtet, hat der türkische Spitzenklub Beşiktaş Istanbul die Verhandlungen mit der Spielerseite nach immer neuen Zusatzforderungen auf Eis gelegt und ein Ultimatum gestellt.
Demnach hatte der 34-jährige Angreifer, der zuletzt mit einem Abschied vom FC Liverpool in Verbindung gebracht wurde, ein Gesamtpaket von annähernd 20 Millionen Euro vorliegen. Das Angebot der Schwarz-Weißen umfasste laut Medienberichten Gehalt und umfangreiche Bonuszahlungen. Die Verhandlungen galten bereits als weit fortgeschritten und eine Einigung schien greifbar.
Doch nun sorgt ausgerechnet Salahs Berater Ramy Abbas für neuen Wirbel. Zwar soll dieser seine ursprüngliche Forderung nach einem Vermittlungshonorar von 7,5 Millionen Euro auf 5 Millionen Euro gesenkt haben. Allerdings erhöhte Abbas im Gegenzug die Forderungen bei den Image- und Trikotrechten massiv. Laut Berechnungen des Vereins würden die verlangten Beteiligungen an den Einnahmen bei Erreichen aller Ziele fast die Höhe eines Gehalts erreichen – eine Forderung, die die Vereinsführung als überzogen zurückweist.
Die Klubführung hatte fest mit Einnahmen aus Trikotverkäufen und Werbeverträgen kalkuliert, um das finanzielle Gesamtpaket für den Ausnahmekönner stemmen zu können. Genau dieser Plan wird nun durch die Nachverhandlungen der Gegenseite torpediert. Die Bosporus-Klub-Verantwortlichen ließen daraufhin verlauten, man habe das letzte und bestmögliche Angebot unterbreitet und sei nicht bereit, darüber hinauszugehen.
Nun kommt es offenbar zum finalen Showdown: In Kürze soll ein weiteres Gespräch mit dem Berater Ramy Abbas stattfinden. Beşiktaş drängt auf eine zeitnahe Entscheidung. Geht Salah auf die Bedingungen ein, oder platzt der millionenschwere Deal an den überzogenen Forderungen seines Beraters? Der Ausgang des Pokers ist völlig offen.