Der türkische Spitzenklub Fenerbahçe hat den international viel beachteten Transfer von N’Golo Kanté perfekt gemacht und damit weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Nach einem langwierigen und teils kontroversen Verfahren unterschrieb der französische Weltmeister einen Vertrag über zweieinhalb Jahre. Die Einigung erfolgte nach der Einschaltung der FIFA, die den Wechsel letztlich freigab.
Im Zuge der Transferabwicklung wechselte der Stürmer Youssef En-Nesyri zum saudi-arabischen Klub Al-Ittihad. Kanté selbst hatte dort zuvor zweieinhalb Spielzeiten verbracht, nachdem er im Sommer 2023 die Premier League verlassen hatte. In Saudi-Arabien zählte der defensive Mittelfeldspieler zu den prägenden Akteuren der Liga.
Der Wechsel des Weltmeisters von 2018 nach Istanbul fand auch in den internationalen Medien breite Resonanz. Die französische Sportzeitung L’Équipe hob hervor, dass der Transfer erst nach einer Vermittlung durch die FIFA finalisiert werden konnte. TV5 Monde verwies auf Kantés außergewöhnliche internationale Erfahrung und erinnerte an seine Rückkehr in die französische Nationalmannschaft, einschließlich seiner Nominierung für die Europameisterschaft 2024.
Auch andere europäische Medien griffen den Wechsel auf. Das französische Portal Ouest-France betonte die sportliche Bedeutung Kantés nach Jahren auf höchstem Niveau in der Premier League sowie seinen langfristigen Vertrag bis 2028, während die portugiesische Zeitung Record ausführlich über Verzögerungen im Transferprozess sowie über Spannungen zwischen Fenerbahçe und Al-Ittihad berichtete, die schließlich durch die Entscheidung des Weltverbandes beigelegt wurden.
Die Nachrichtenagentur Reuters fasste die Geschehnisse als das Ende eines Transferstreits zusammen, der über Tage hinweg für Unsicherheit gesorgt hatte. Mit der Verpflichtung Kantés setzt Fenerbahçe ein deutliches Zeichen auf dem internationalen Transfermarkt und unterstreicht seine Ambitionen auf europäischer Bühne.