Trabzonspor lehnt Rücktritt von Fatih Tekke nach Europa-League-Aus ab

28.08.2026 – 8:09 Uhr

Fatih Tekke bleibt Trainer von Trabzonspor. Der türkische Klub hat den Rücktritt des 48-Jährigen nach dem bitteren Aus in der Europa-League-Qualifikation abgelehnt. Tekke wird die Mannschaft damit auch im kommenden Ligaspiel gegen Amedspor betreuen.

Auslöser für seinen Rücktritt war die deutliche 0:4-Niederlage bei Ferencváros am Donnerstagabend. Nach der 0:1-Heimniederlage im Hinspiel verlor Trabzonspor auch das Rückspiel in Budapest und verabschiedete sich damit mit einem Gesamtergebnis von 0:5 aus der Europa League.

Trabzonspor erlebt einen schwarzen Abend

Die Partie in der Budapester Groupama Aréna entwickelte sich für die Gäste schnell zu einem Albtraum. Ferencváros ging in der 19. Minute durch Callum O’Dowda mit 1:0 in Führung. Noch vor der Pause wurde die Situation für Trabzonspor zusätzlich kompliziert: Ruslan Malinovskyi sah die Rote Karte und die Türken mussten fortan in Unterzahl spielen.

Nach der Pause brach Trabzonspor endgültig auseinander. Marius Corbu erhöhte in der 54. Minute auf 2:0, ehe Yusuf Bamidele nur wenige Minuten später per Elfmeter das 3:0 erzielte. In der 64. Minute musste mit Salih L. Cabral zudem ein weiterer Trabzonspor-Spieler nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz. Die Gäste waren damit nur noch zu neunt.

Den Schlusspunkt setzte Krisztián Lisztes in der 86. Minute. Der 4:0-Endstand bedeutete gleichzeitig das klare 5:0 im Gesamtergebnis zugunsten von Ferencváros.

Auch die Statistik verdeutlichte die Dominanz der Gastgeber: Ferencváros hatte 68 Prozent Ballbesitz und kam auf 19 Schüsse, während Trabzonspor lediglich zwei Schüsse aufs Tor verbuchte.

Tekke übernimmt Verantwortung

Nach dem Abpfiff zeigte sich Fatih Tekke tief enttäuscht und übernahm die Verantwortung für die Niederlage. „Jemand muss diese Niederlage auf sich nehmen – ich tue es“, erklärte der Trainer und kündigte seinen Rücktritt an.

Tekke bedankte sich bei der Vereinsführung, dem Präsidenten und den Fans. Gleichzeitig verabschiedete er sich emotional von Trabzonspor und erklärte, dass der Klub eine gute Zukunft vor sich habe.