TFF bestätigt: Ausländerregelung der Süper Lig bleibt unverändert

01.07.2026 – 13:00 Uhr

Der türkische Fußballverband (TFF) hat Spekulationen über eine kurzfristige Reform der Ausländerregelung in der Süper Lig eine klare Absage erteilt. In einer am Mittwoch auf der Homepage des Verbands veröffentlichten Stellungnahme stellte der TFF unmissverständlich klar, dass die für die Saison 2026/2027 bereits festgelegten Kriterien unverändert bestehen bleiben.

Hintergrund der Mitteilung sind die in den vergangenen Tagen intensiv geführten öffentlichen Diskussionen über die Zusammensetzung der Profikader. Der TFF betonte, dass es „keine Änderung der zuvor mitgeteilten Grundsätze” geben werde. Man halte an der zum Start der vergangenen Spielzeit für die kommende Saison angekündigten Regelung strikt fest.

Konkret sieht das sogenannte „10+4“-Modell vor, dass Vereine in ihrem A-Kader maximal 14 ausländische Profis listen dürfen. Für die ersten zehn dieser Spieler gilt dabei keinerlei Altersbeschränkung. Sollte ein Klub die vollen 14 Plätze jedoch darüber hinaus ausschöpfen, müssen mindestens vier der gemeldeten Ausländer am oder nach dem 1. Januar 2003 geboren sein. Mit dieser Altersklausel soll die Verpflichtung junger, entwicklungsfähiger Talente gezielt gefördert werden.

Mit dieser Klarstellung tritt der Verband kursierenden Medienberichten entgegen, denen zufolge aufgrund von Klubprotesten eine Lockerung oder gar eine völlige Aufhebung der Jugendförderungskomponente im Raum gestanden habe. Die Vereine haben nun Planungssicherheit für die Kaderzusammenstellung der kommenden Spielzeit.