Nach dem 3:1-Auswärtssieg von Galatasaray gegen Fatih Karagümrük steht weniger das Ergebnis als vielmehr das Verhalten von Mauro Icardi im Mittelpunkt. Der argentinische Stürmer beteiligte sich nach dem Schlusspfiff nicht an den Feierlichkeiten seiner Mannschaft und verließ kurz darauf gemeinsam mit seinem Berater das Stadion. Diese Szene hat in der türkischen Fußballöffentlichkeit Spekulationen über seine Zukunft ausgelöst.
Die Begegnung der 19. Spielrunde der Süper Lig wurde im Atatürk-Olympiastadion ausgetragen. Icardi kam dabei nicht von Beginn an zum Einsatz, sondern wurde erst im Laufe der Partie eingewechselt. Nach dem Abpfiff begab sich der Angreifer unmittelbar in die Kabine, während seine Teamkollegen den Sieg auf dem Rasen feierten.
Wenig später wurde Icardi dabei beobachtet, wie er das Stadion zusammen mit seinem Berater in einem privaten Fahrzeug verließ. Diese Bilder sorgten in den sozialen Netzwerken und Sportmedien für Diskussionen.
Der Journalist Ali Naci Küçük bewertete die Situation kritisch. In seinen Aussagen machte er deutlich, dass Icardis Reaktion mit seiner Rolle im Spiel zusammenhängen könnte. Demnach sei der Stürmer unzufrieden gewesen, da er nicht in der Startelf gestanden hatte. Zugleich deutete Küçük an, dass Galatasaray einem möglichen Wechsel des Spielers keine Steine in den Weg legen würde, sollte dieser einen Abschied anstreben.