Um das türkische Ausnahmetalent Arda Güler bahnt sich ein milliardenschwerer Transferpoker an. Trotz der durchwachsenen Saison von Real Madrid avancierte der 19-jährige Offensivspieler zum entscheidenden Leistungsträger und weckte damit Begehrlichkeiten bei finanzstarken Clubs von der Insel. Laut übereinstimmenden spanischen Medienberichten bereiten Manchester United und weitere Premier-League-Vereine einen spektakulären Vorstoß vor, der die Ablösesumme auf bis zu 120 Millionen Euro treiben könnte.
Real Madrid selbst betrachtet den türkischen Nationalspieler, dem bei der kommenden Weltmeisterschaft eine Schlüsselrolle zugetraut wird, als strategisches Zukunftsprojekt und unverzichtbaren Baustein im Angriffssystem. Unter Trainer Álvaro Arbeloa, der konsequent auf den Youngster setzt, vollzog Güler den Wandel vom hochveranlagten Talent zum spielentscheidenden Faktor in der Champions League und La Liga. Besonders seine fulminanten Auftritte in der Champions League katapultierten den Linksfuß endgültig auf die Einkaufslisten der europäischen Elite.
Die Vereinsführung um Präsident Florentino Pérez schließt einen Abgang offiziell kategorisch aus. Das Ziel sei es, das Team langfristig um den technisch versierten Spielmacher herum aufzubauen. Allerdings deuten Quellen darauf hin, dass selbst die „Königlichen” bei einer Summe von 120 Millionen Euro ins Grübeln geraten könnten. Die schiere Finanzkraft der englischen Klubs – allen voran die „Red Devils”, die in Güler den idealen Spieler für die physisch anspruchsvolle Premier League sehen – könnte die Standhaftigkeit der Madrilenen auf eine harte Probe stellen.
Während die Spekulationen anschwellen, bleibt die unmittelbare sportliche Zukunft des Spielers unberührt. Güler selbst, dessen Umfeld auf einen Verbleib in der spanischen Hauptstadt drängt, hegt aktuell angeblich keinerlei Absichten, das Santiago Bernabéu zu verlassen. In seinem engsten Kreis ist man überzeugt, dass das sportliche Umfeld bei Real Madrid die bestmögliche Plattform für seine kontinuierliche Weiterentwicklung bietet. Ein wahrer Transferkrieg im Sommer scheint dennoch unvermeidlich.