Die türkische Fußballnationalmannschaft steht vor einem richtungsweisenden Spiel auf dem Weg zur Weltmeisterschaft 2026: Im Play-off-Halbfinale der europäischen Qualifikation trifft das Team am Donnerstagabend im Beşiktaş Park in Istanbul auf Rumänien. Der Anstoß im Beşiktaş Park erfolgt um 18:00 Uhr.
Ein Sieg würde die Mannschaft von Nationaltrainer Vincenzo Montella ins entscheidende Play-off-Finale führen und die Chance auf die erste WM-Teilnahme seit 24 Jahren wahren. Dort würde der Gewinner der Begegnung zwischen der Slowakei und dem Kosovo warten.
Voraussichtliche Aufstellungen stehen fest
Kurz vor der Partie verdichten sich die Hinweise auf die Startformationen beider Teams. Für die Türkei werden unter anderem Torhüter Uğurcan Çakır sowie die Feldspieler Zeki Çelik, Samet Akaydın, Abdülkerim Bardakcı und Ferdi Kadıoğlu erwartet. Im Mittelfeld könnten Hakan Çalhanoğlu und Orkun Kökçü die Fäden ziehen, während in der Offensive Yunus Akgün, Arda Güler, Kenan Yıldız und Barış Alper Yılmaz zum Einsatz kommen dürften.
Rumänien wird voraussichtlich mit Radu im Tor sowie einer Defensive um Bancu, Ghita, Drăgușin und Rațiu antreten. Im Mittelfeld und Angriff werden unter anderem Tănase, Screciu, Dragomir sowie Baiaram, Man und Bîrligea erwartet.
Französisches Schiedsrichtergespann
Die Begegnung wird vom französischen Schiedsrichter François Letexier geleitet. Unterstützt wird er von den Assistenten Cyril Mugnier und Mehdi Rahmouni. Vierter Offizieller ist Benoît Bastien.
Personelle Fragezeichen bei der Türkei
Vor dem Spiel gibt es noch Unsicherheiten im türkischen Kader. Die Einsätze von Merih Demiral und Zeki Çelik sind aufgrund von Beschwerden fraglich. Definitiv nicht zur Verfügung steht hingegen Aral Şimşir, der verletzungsbedingt aus dem Aufgebot gestrichen wurde.
Historisch häufiges Duell
Die Begegnung hat auch historische Bedeutung: Rumänien war 1923 der erste Gegner der türkischen Nationalmannschaft überhaupt. Seither trafen beide Teams 26-mal aufeinander. Dabei kassierte die Türkei insgesamt 49 Gegentore – gegen keinen anderen Gegner so viele.