ISTANBUL – Bei Galatasaray soll es kurz vor Ende der Transferperiode zu Spannungen um Leroy Sané gekommen sein. Nach Berichten türkischer Medien ist der deutsche Offensivspieler mit seiner Einsatzzeit zum Saisonstart unzufrieden gewesen. Die Vereinsführung soll daraufhin ein Krisengespräch mit dem 30-Jährigen geführt haben.
Galatasaray will in der Saison 2026/27 unter Trainer Okan Buruk in drei Wettbewerben erfolgreich sein. Während die Kaderplanung vor dem Ende der Transferperiode weiterläuft, sorgt offenbar die Situation um Sané für Unruhe.
Der deutsche Nationalspieler stand am ersten Spieltag gegen Çorum FK in der Startelf. In den darauffolgenden Partien gegen Erzurumspor FK und Göztepe begann Sané jedoch jeweils auf der Bank. Zwar wurde er später eingewechselt, konnte dabei aber laut türkischen Medien nicht vollends überzeugen.
Sané soll sich über Einsatzzeit beschwert haben
Wie die Zeitung „Sabah“ berichtet, soll die Situation dem Offensivspieler missfallen haben. Demnach habe Sané seine Unzufriedenheit über die Einwechslungen gegenüber einigen Vereinsverantwortlichen zum Ausdruck gebracht.
Dabei soll er deutlich gemacht haben: „Ich bin kein Spieler, der 20 Minuten spielt.“
Die Äußerung soll bei Galatasaray für Gesprächsbedarf gesorgt haben. Die Verantwortlichen reagierten dem Bericht zufolge umgehend und führten ein persönliches Gespräch mit dem ehemaligen Bayern-Profi.
Situation offenbar entschärft
Sané soll vor allem deshalb unzufrieden gewesen sein, weil er zu Beginn der Saison weniger Spielzeit erhalten habe als erwartet. Die Vereinsführung schaltete sich daraufhin ein und suchte das direkte Gespräch mit dem Deutschen.
Nach Angaben der türkischen Medien konnte die Situation dabei offenbar geklärt werden. Der Konflikt sei damit vorerst entschärft.
Sané war im Sommer zu Galatasaray gewechselt und gehört zu den prominentesten Namen im Kader des türkischen Meisters. Entsprechend groß sind die Erwartungen an den 30-Jährigen.