Wie das spanische Portal „Defensa Central“ berichtet, hat Real Madrids neuer Cheftrainer José Mourinho eine richtungsweisende Personalentscheidung für die kommende Saison getroffen. Der Portugiese will den türkischen Nationalspieler Arda Güler demnach exklusiv auf der rechten Außenbahn einsetzen und damit das lästige Positionskarussell der Vergangenheit stoppen.
In seinen bisherigen drei Spielzeiten beim königlichen Klub wurde der hochveranlagte Offensivspieler in nicht weniger als sechs verschiedenen Rollen eingesetzt – eine Flexibilität, die zwar seine fußballerische Intelligenz unterstrich, jedoch einer konstanten Leistungssteigerung im Wege stand. Mit diesem Experiment soll nun Schluss sein. Mourinhos Philosophie ist simpel: Anstatt das junge Talent weiterhin als universellen Lückenfüller zu verheizen, soll die Konzentration auf einen einzigen Wirkungskreis maximale Effizienz freisetzen.
Die Daten geben Mourinho recht. Analysen der bisherigen Scorerpunkte zeigen, dass Güler die größte Torgefahr und Kreativität entwickelt, wenn er über den rechten Flügel kommt. Genau dort sieht ihn der Starcoach als rotierende Kraft neben Mittelfeldmotor Federico Valverde, um die Offensive mit frischem Schwung zu versorgen.
Die Nachricht von der fixen Rollenzuweisung löst im Umfeld der Blancos Erleichterung aus. Madrids Fans und Verantwortliche versprechen sich von der Maßnahme eine deutliche Wertsteigerung des Ausnahmekönners, der endlich fernab von taktischen Notlösungen zu seiner Topform finden soll. Mourinho scheint jedenfalls überzeugt: Das Ende des Viel-Positionen-Spiels ist der Schlüssel für Güler – und den Erfolg.