Nach der 0:2-Niederlage von Galatasaray gegen Konyaspor sind im Umfeld des türkischen Rekordmeisters Spekulationen über interne Probleme laut geworden. Im Mittelpunkt stehen die Personalien Victor Osimhen und Mauro Icardi. Beide Stürmer sorgten rund um die Partie für Gesprächsstoff, allerdings aus unterschiedlichen Gründen.
Osimhen fehlte kurzfristig
Osimhen stand beim Auswärtsspiel in Konya nicht im Aufgebot. Zuvor hatte der Nigerianer beim 5:2-Erfolg gegen Juventus Turin noch mit einer starken Leistung überzeugt.
Nach Informationen aus dem Vereinsumfeld soll Osimhen vor dem Spiel gegen Konyaspor das Gespräch mit Trainer Okan Buruk gesucht haben. Demnach klagte der Angreifer über Schmerzen im rechten Knie und wollte im Hinblick auf das anstehende Rückspiel gegen Juventus kein Risiko eingehen.
Der Trainerstab entschied daraufhin, Osimhen nicht in den Kader zu berufen. Auch im darauffolgenden Training absolvierte der Stürmer lediglich ein individuelles Programm im Kraftraum.
Unabhängig von der sportlichen Situation wird zudem berichtet, dass Teile seines Gehalts für die Monate Januar und Februar noch ausstehen sollen. Der Verein hat sich dazu bislang nicht offiziell geäußert.
Icardi angeschlagen in der Startelf
Für Osimhen rückte Mauro Icardi in die Anfangsformation. Doch auch der Argentinier war offenbar nicht voll einsatzfähig. Beim Abschlusstraining vor dem Spiel soll er die Einheit wegen Verspannungen im Rücken- und Nackenbereich vorzeitig beendet haben.
Mangels Alternativen begann Icardi dennoch in Konya, blieb jedoch weitgehend wirkungslos. Zur Halbzeit reagierte das Trainerteam und nahm den Stürmer vom Feld.
Unruhe nach sportlichem Dämpfer
Die Niederlage gegen Konyaspor hat die Diskussionen im Umfeld von Galatasaray weiter angeheizt. Während sportliche Gründe die kurzfristigen Personalentscheidungen erklären dürften, sorgen finanzielle Spekulationen sowie die Belastung durch den dicht gedrängten Spielplan für zusätzliche Unruhe.