Nach Pyro-Eklat: UEFA verhängt Stadionverbot und hohe Geldstrafe gegen Fenerbahçe

26.03.2026 – 16:00 Uhr

Die Europäische Fußball-Union (UEFA) hat Sanktionen gegen den türkischen Erstligisten Fenerbahçe Istanbul verhängt. Grund dafür sind Vorfälle während des Europapokal-Spiels gegen Nottingham Forest. Die Disziplinarkommission des Verbands wertete das Verhalten der Anhänger des Vereins als schwerwiegenden Regelverstoß.

Wie die UEFA am Donnerstag mitteilte, müssen die Verantwortlichen von Fenerbahçe mit mehreren Strafen rechnen. Hauptgrund für die Entscheidung ist das Abbrennen von Pyrotechnik durch mitgereiste Fans. Anhänger des Klubs zündeten demnach im Auswärtsblock mehrere Feuerwerkskörper und warfen diese auf das Spielfeld. Für diesen Verstoß setzte die Kommission eine Geldstrafe in Höhe von 30.000 Euro fest.

Darüber hinaus belegte die UEFA den Verein mit einer weiteren finanziellen Auflage. Rund 20.500 Euro muss Fenerbahçe als sogenannte „Schadensersatzstrafe“ entrichten. Damit sollen unter anderem die Kosten für die Reinigung des Stadions oder kleinere Sachbeschädigungen gedeckt werden.

Die schwerwiegendste Konsequenz ist jedoch ein Zuschauerausschluss. Wie die Behörde mitteilte, dürfen die Fans von Fenerbahçe beim nächsten Europapokal-Auswärtsspiel ihrer Mannschaft nicht im Stadion erscheinen. Der Klub darf für diese Partie keine Tickets an seine Anhänger verkaufen oder weitergeben. Die Sperre gilt unabhängig vom Wettbewerb für die nächste anstehende Auswärtsbegegnung im internationalen Geschäft.