Nach einem 1:0-Erfolg gegen Rumänien steht die türkische Nationalmannschaft im Play-off-Halbfinale der WM-Qualifikation und hat die Endrunde vor Augen. Kapitän Hakan Çalhanoğlu sprach nach der Partie von einem „ersten Etappenziel” und machte seine persönliche Ambition unmissverständlich deutlich.
Vor dem entscheidenden Play-off-Finale, in dem der letzte europäische Startplatz für die Weltmeisterschaft 2026 vergeben wird, zeigte sich der 103-fache Nationalspieler zwar zufrieden, aber nicht gesättigt. „Wir sind glücklich, die erste Hürde genommen zu haben. Aber es ist noch nichts abgeschlossen“, sagte der 31-Jährige. „Nach 24 Jahren wollen alle im Land wieder zur WM. Unsere Aufgabe ist es, dieses Glück dem ganzen Volk weiterzugeben.“
Das Spiel gegen Rumänien sei, so der Spielführer, wie erwartet schwer gewesen. „Alle dachten an ein 3:0 oder 4:0, aber wir wussten, dass es nicht so kommen würde. Wir waren geduldig und hatten die Kontrolle. Die Stimmung in der Kabine ist hervorragend – diesen Schwung wollen wir nicht verlieren.“
Auf die Frage nach einem Wunschgegner im Finale reagierte Çalhanoğlu gelassen: „Wer auch immer kommt – entscheidend ist, dass wir uns richtig vorbereiten.“
Mit Blick auf seine persönliche Laufbahn wurde der Mittelfeldspieler noch deutlicher: „Ich bin stolz auf mein 103. Länderspiel. Mein einziges Ziel ist es, als Kapitän an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen. Das ist die eine Sache, die mir in dieser Nationalmannschaft noch fehlt.“ Sollte dieses Vorhaben gelingen, zeigte er sich zuversichtlich für das Turnier selbst: „Wenn wir es schaffen, bin ich überzeugt, dass es ein gutes Turnier wird – nach der starken Europameisterschaft.“