Die Vertragsgespräche zwischen Galatasaray Istanbul und Mannschaftskapitän Mauro Icardi drohen zu einer Hängepartie zu werden. Wie aus Vereinskreisen verlautet, hat der argentinische Stürmer das Angebot des türkischen Rekordmeisters für eine einjährige Verlängerung abgelehnt und fordert stattdessen einen Vertrag über zwei Spielzeiten.
Klubpräsident Dursun Aydın Özbek, der die Verhandlungen persönlich führt, hatte dem 31-Jährigen zunächst ein Einjahresmodell mit einem garantierten Grundgehalt von vier Millionen Euro sowie einem Millionenbetrag an erfolgsabhängigen Boni vorgelegt. Die Arbeitnehmerseite schlägt dieses Volumen nicht grundsätzlich aus, beharrt aber auf der längeren Bindung bis mindestens 2026.
Nach Informationen der Sportredaktion zeigt sich der Klub inzwischen gesprächsbereit, das Jahresgehalt im Rahmen eines auf eine Saison befristeten Vertrags moderat anzuheben. Eine Ausdehnung der Laufzeit auf zwei Jahre lehnt Präsident Özbek jedoch weiterhin ab. Der 63-jährige Klubchef will offenbar vermeiden, sich langfristig ein hohes Gehalt für einen Spieler aufzubürden, dessen Fitnesszustand nach einer schweren Knieverletzung genau beobachtet wird.
Der frühere Torjäger von Paris Saint-Germain, der nach einem Kurzurlaub in Japan erneut verreist ist, lässt die Gespräche derweil in aller Ruhe von seinem Beraterstab führen. Im Umfeld des Angreifers rechnet man damit, dass die Entscheidung erst im Juli fällt und sich der Prozess bis dahin hinzieht.