Lizenzverfahren abgeschlossen: 14 türkische Klubs erhalten UEFA-Lizenz für kommende Spielzeit

24.05.2026 – 15:00 Uhr

Die Türkische Fußballföderation (TFF) hat am Donnerstag die Lizenzentscheidungen für die Saison 2026/27 bekannt gegeben. Das ernüchternde Ergebnis: Aus der höchsten Spielklasse, der Trendyol Süper Lig, erhielten nur zehn Vereine die begehrte kombinierte UEFA- und nationale Klublizenz. Der Verband bestätigte, dass die Unterlagen der Bewerber in einer Sitzung streng nach den Kriterien des Financial Fairplays sowie nach sportlichen, rechtlichen und infrastrukturellen Vorgaben geprüft wurden.

Zu den erfolgreichen Erstligisten, die damit für internationale Wettbewerbe spielberechtigt wären, zählen die vier großen Traditionsklubs Beşiktaş, Fenerbahçe, Galatasaray und Trabzonspor. Das Feld komplettieren Corendon Alanyaspor, Çaykur Rizespor, Göztepe, RAMS Başakşehir, Samsunspor und TÜMOSAN Konyaspor. Auffällig ist, dass mehrere aktuelle Erstligisten in der offiziellen Auflistung des Verbands fehlen und die strengen Finanz- oder Infrastruktur-Hürden somit offenbar nicht nehmen konnten.

Neben den zehn Erstligisten schaffte aus der Trendyol 1. Lig nur Istanbulspor den Sprung zur UEFA-Lizenz. Auch der Frauenfußball ist vertreten: Die Spitzenteams von Beşiktaş, Fenerbahçe und Galatasaray aus der Turkcell Women’s Super League erhielten ebenfalls die europäische Spielberechtigung.

Insgesamt erhielten 14 Klubs die UEFA-Lizenz, sieben weiteren Vereinen aus unteren Ligen wurde eine nationale Lizenz zuerkannt. Aus der 1. Lig gehören dazu Alagöz Holding Iğdır FK, Arca Çorum FK und Manisa Futbol Kulübü. Aus der 2. Liga erhielten Batman Petrol Spor, Beyoğlu Yeni Çarşı, Kuzeyboru 68 Aksaray Belediye Spor und KCT 1461 Trabzon FK die nationale Zulassung. Neben den klassischen Finanzkennzahlen umfasste die Prüfung dabei auch soziale und ökologische Nachhaltigkeitsstandards.