Nach dem dritten Spieltag der UEFA Champions League sorgt eine aktuelle Berechnung des Analyseportals „Football Meets Data“ für neue Diskussionen über die K.o.-Chancen der türkischen Vertreter. Die Prognose, die auf künstlicher Intelligenz basiert, zeigt: Für Galatasaray und Fenerbahçe bleibt der Weg ins Achtelfinale ein schmaler Grat.
Gemischte Bilanz der türkischen Teams
Galatasaray konnte am dritten Spieltag einen wichtigen Auswärtssieg einfahren. Bei Lille gewann die Mannschaft mit 4:2 und feierte damit den ersten Sieg in der laufenden Gruppenphase. Mit drei Punkten belegt das Team derzeit den 23. Tabellenplatz. Fenerbahçe hingegen musste sich im eigenen Stadion mit einem 2:2 gegen Slavia Prag begnügen und steht mit zwei Punkten auf Rang 31.
Real und PSG an der Spitze der Prognose
Die aktualisierte KI-Berechnung sieht die traditionellen Schwergewichte klar im Vorteil. Real Madrid und Paris Saint-Germain werden mit einer Wahrscheinlichkeit von jeweils 99 Prozent für das Achtelfinale geführt. Dahinter folgen der FC Barcelona und der FC Arsenal (jeweils 95 Prozent), der FC Liverpool (92 Prozent), der FC Bayern München (85 Prozent) und Manchester City (82 Prozent).
Mittelfeld der Favoriten
Im weiteren Verlauf der Prognose rangieren Teams wie Aston Villa (76 Prozent), Real Betis (73 Prozent) und Atlético Madrid (71 Prozent). Mit etwas Abstand folgen der VfB Stuttgart (57 Prozent), der Club Brügge (55 Prozent), Borussia Dortmund (54 Prozent) und Inter Mailand (53 Prozent). Auch Villarreal (48 Prozent), der AS Rom (46 Prozent), RB Leipzig (42 Prozent) und Napoli (41 Prozent) haben noch realistische Chancen auf die nächste Runde.
Galatasaray vor Fenerbahçe
Die Prognose weist für die türkischen Mannschaften deutliche Unterschiede aus. So wird Galatasaray eine Wahrscheinlichkeit von 26 Prozent für das Erreichen des Achtelfinals eingeräumt. Fenerbahçe liegt mit 14 Prozent deutlich dahinter. Zum Vergleich: Teams wie Feyenoord (25 Prozent), Schachtar Donezk, der FC Porto und Lens (jeweils 15 Prozent) bewegen sich auf einem ähnlichen Niveau wie die Istanbuler Vertreter.
Schlusslichter der Berechnung
Am unteren Ende der Skala stehen Mannschaften wie Lille (acht Prozent), AEK Athen (sieben Prozent), Viking (sechs Prozent) und LASK Linz (fünf Prozent). Slavia Prag, der kommende Gegner von Fenerbahçe, wird nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von vier Prozent geführt. Für Sabah FK (2 %) und Slovan Bratislava (1 %) sind die Chancen auf ein Weiterkommen laut der KI-Prognose nahezu aussichtslos.
Ausblick
Die Berechnungen zeigen, dass die türkischen Teams vor einer anspruchsvollen Aufgabe stehen. Während Galatasaray nach dem Auswärtssieg in Lille berechtigte Hoffnungen auf ein Weiterkommen hegen darf, steht Fenerbahçe unter Zugzwang. Die kommenden Spieltage werden zeigen, ob die statistischen Modelle die Realität abbilden können.