Kehrtwende beim Ausländerlimit? Türkischer Fußball vor überraschender Regelreform

07.04.2026 – 13:00 Uhr

Während die laufende Saison in der türkischen Süper Lig in ihre entscheidende Phase geht und sowohl das Titelrennen als auch der Abstiegskampf an Intensität gewinnen, richten die Verantwortlichen ihren Blick bereits auf die kommende Spielzeit. Dabei zeichnet sich eine mögliche Änderung der Ausländerregelung ab.

Wie aus Medienberichten hervorgeht, plant der türkische Fußballverband (TFF) für die Saison 2026/2027 eine Anpassung der bislang vorgesehenen Bestimmungen. Damit reagiert der Verband auf die Forderungen der Vereine, die sich für eine flexiblere Handhabung ausgesprochen hatten.

In der aktuellen Saison dürfen die Klubs insgesamt 14 ausländische Spieler in ihren 28-köpfigen Kader aufnehmen, wobei zwei dieser Spieler nach dem 1. Januar 2003 geboren sein müssen. Für die Saison 2026/2027 war ursprünglich eine Verschärfung dieser Regel vorgesehen. Vier der 14 ausländischen Spieler sollten dann jünger sein und nach dem 1. Januar 2004 geboren sein.

Nun deutet sich jedoch eine Lockerung an. Statt der strengeren Vorgaben soll künftig nur noch für zwei der 14 ausländischen Spieler eine entsprechende Altersgrenze gelten. Damit würde das angedachte Modell von „10+4” (zehn ältere plus vier jüngere Spieler) zu „12+2” angepasst werden.