Karriere-Kick in Istanbul: Sara verrät, warum Galatasaray alles verändert hat

04.04.2026 – 18:00 Uhr

Der brasilianische Mittelfeldspieler Gabriel Sara hat sich einen Platz in der Nationalmannschaft seines Landes gesichert. Er führt seinen sportlichen Aufstieg maßgeblich auf seinen Wechsel zu Galatasaray zurück. In einem Interview während des aktuellen Nationalmannschaftslehrgangs schilderte der 25-Jährige die Bedeutung dieses Karriereschritts.

Sara war nach starken Leistungen in der laufenden Saison erstmals in den Kader der brasilianischen Auswahl berufen worden. Sein Debüt gab er bei der 1:2-Niederlage in einem Testspiel gegen Frankreich. Aktuell bereitet sich das Team auf eine weitere Partie gegen Kroatien vor.

Der frühere Spieler von Norwich City erklärte, dass sich seine Erwartungen mit dem Wechsel in die Türkei erfüllt hätten. Zwar habe ihm der englische Klub die Möglichkeit geboten, in der Premier League zu spielen, letztlich sei jedoch der Schritt zu Galatasaray entscheidend gewesen. Dort sah er die Chance, auf höchstem Niveau – insbesondere in der Champions League – mitzuwirken und sich weiterzuentwickeln. Diese Entscheidung habe ihn letztlich auch in die Nationalmannschaft geführt.

Zugleich hob Sara die besondere Atmosphäre im türkischen Fußball hervor. Die Leidenschaft der Fans sei außergewöhnlich und erinnere ihn an die Begeisterung in seiner Heimat Brasilien, teilweise sogar darüber hinaus. Die intensive öffentliche Aufmerksamkeit und die Stimmung in den Stadien waren prägend für seine Entwicklung.

Mit Blick auf seine sportlichen Höhepunkte bezeichnete Sara sein Tor gegen Juventus Turin in der Champions League als den wichtigsten Treffer seiner bisherigen Laufbahn. In der Partie, die Galatasaray deutlich gewann, hatte er mit einem Tor und einer Vorlage entscheidenden Anteil am Erfolg.

Im Interview äußerte sich Sara zudem locker über interne Rituale in der Nationalmannschaft und berichtete von humorvollen „Strafen” für Neulinge. Auch eine scherzhafte Bemerkung über Torhüter Ederson ließ er sich dabei nicht nehmen.

Als sein Vorbild nannte der Mittelfeldspieler den früheren französischen Weltstar Zinedine Zidane. Für die Zukunft kündigte Sara an, seine Leistungen sowohl im Nationalteam als auch bei seinem Verein auf konstant hohem Niveau halten zu wollen.