Inter Mailand krönt sich vorzeitig zum Meister – Hakan Çalhanoğlu jubelt von der Bank aus

04.05.2026 – 9:42 Uhr

Am Sonntagabend sicherte sich Inter Mailand zum 21. Mal in der Vereinsgeschichte die italienische Fußball-Meisterschaft. Durch den ungefährdeten 2:0 (1:0)-Heimsieg gegen den FC Parma machten die Nerazzurri bereits am 35. Spieltag der Serie A den Titelgewinn perfekt. Der Vorsprung von zwölf Punkten auf den ersten Verfolger SSC Neapel ist bei noch drei ausstehenden Spielen uneinholbar.

Vor heimischer Kulisse im Giuseppe-Meazza-Stadion brachte Marcus Thuram die Mailänder kurz vor dem Halbzeitpfiff in Führung (45.+1). Henrikh Mkhitaryan sorgte in der 80. Minute mit dem Treffer zum 2:0 für die endgültige Entscheidung und löste damit ausgelassene Feierlichkeiten aus.

Titelverteidigung ohne Einsatzminuten

Während die Mannschaft auf dem Rasen den Titel klarmachte, musste der türkische Nationalspieler Hakan Çalhanoğlu tatenlos zusehen. Der Mittelfeldstratege, der in dieser Saison zu den Leistungsträgern zählte, wurde aufgrund einer leichten Verletzung geschont und saß über die gesamte Spielzeit auf der Ersatzbank. Es ist nach 2024 der zweite Meistertitel für den 32-Jährigen im Trikot von Inter und insgesamt der siebte große Titel seiner Profikarriere.

Chivu gelingt Meisterstück im ersten Jahr

Einen historischen Erfolg feierte auch Trainer Christian Chivu. Der 45-jährige Rumäne, der zur Saison auf Simone Inzaghi gefolgt war, gewann in seiner ersten Spielzeit als Cheftrainer eines Profiteams auf Anhieb den Scudetto. Für den FC Parma, der nach vier Wochen wieder eine Niederlage hinnehmen musste, bleibt die Saison mit 42 Punkten im Tabellenmittelfeld ohne sportliche Brisanz. Inter stellte mit dem vorzeitigen Triumph einmal mehr die Dominanz im italienischen Oberhaus unter Beweis und darf bereits für die kommende Spielzeit mit dem „Scudetto“-Wappen auf der Brust planen.