Icardi-Rückkehr zu Galatasaray? Präsident Özbek beendet die Spekulationen

09.10.2026 – 7:00 Uhr

Den Spekulationen über eine mögliche Rückkehr von Mauro Icardi zu Galatasaray Istanbul ist nun ein Ende gesetzt. Klubpräsident Dursun Özbek hat sich nun offiziell zu den Gerüchten um den argentinischen Stürmer geäußert.

Zuvor hatte der argentinische Sender El Nueve berichtet, Icardi wolle zu den Gelb-Roten zurückkehren. Der 33-Jährige vermisse den Verein und wolle wieder in der Süper Lig spielen. Nach seinem Abschied von Galatasaray hatte der Angreifer keinen neuen Verein gefunden.

Özbek erklärte dazu: „Ich habe ihm ein Angebot gemacht, damit er bleibt. Seine Erwartungen lagen jedoch deutlich höher – nicht nur finanziell.“ Der Präsident verwies auf die Kaderstruktur als eigentliches Problem: Mit Victor Osimhen verfüge der Verein bereits über einen Mittelstürmer. „Beide zusammen funktioniert nicht. Wen soll man einsetzen? Das war die eigentliche Schwierigkeit“, so Özbek. Fragen der Spielgarantie seien dagegen nicht ausschlaggebend gewesen.

Zudem wartet der Klubchef auf eine Antwort Icardis bezüglich einer Abschiedsveranstaltung. Sollte dieser zusagen, sei ein entsprechendes Event geplant.

Mit Blick auf das Alter des Spielers sagte Özbek: „Der Fußball hat nun einmal eine begrenzte Dauer. Spieler werden älter, ihre Leistung sinkt. Sie müssen auf höchstem Niveau bleiben.“ Die Anhänger des Vereins reagierten bereits kritisch, wenn die Leistung eines Spielers über zwei Spiele hinweg nachließ. Özbek nannte die Pfiffe gegen Torhüter Fernando Muslera als Beispiel.

Icardi war insgesamt vier Spielzeiten für Galatasaray aktiv, absolvierte 134 Pflichtspiele und erzielte dabei 77 Tore sowie 25 Vorlagen. In dieser Zeit gewann er vier Meisterschaften in Folge sowie je einmal den türkischen Pokal und den Superpokal. Zudem wurde er einmal Torschützenkönig der Süper Lig.