Im Vertragspoker um Superstar Mauro Icardi hat sich nun dessen Berater Elio Pino mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet. Nachdem die Vertragsverlängerung des argentinischen Torjägers bei Galatasaray Istanbul gescheitert ist, wehrt sich das Lager des Stürmers gegen kursierende Gerüchte und spricht von einer gezielten Schmutzkampagne.
Der Berater des 33-Jährigen veröffentlichte am Mittwoch ein Statement, um „falsche Informationen“ richtigzustellen, die systematisch über soziale Medien verbreitet würden. Konkret dementierte Pino Spekulationen, wonach bizarre Forderungen zum Scheitern der Gespräche geführt hätten. „Ich möchte ausdrücklich betonen, dass dies nichts mit der Einsatzzeit zu tun hat. Eine solche Forderung wurde von unserer Seite nie erhoben“, ließ der Manager verlauten.
Laut Pino hatte es am 18. Mai 2026 ein Treffen mit der Klubführung gegeben, um über eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags zu verhandeln. Diese Unterredung blieb jedoch ohne Ergebnis, da die gegenseitigen Erwartungen nicht zusammenpassten. Seitdem habe es keine weiteren Gespräche gegeben. Stattdessen beobachtet Icardis Seite eine feindselige Stimmung im Umfeld. „Wir haben in diesem Prozess systematische, offensichtlich organisierte und vorsätzliche Angriffe in den Medien beobachtet. Es wird versucht, uns zu diffamieren und die schöne Beziehung zwischen Mauro Icardi und den Fans zu beschädigen“, erklärte Pino weiter.
Trotz der gescheiterten Verhandlungen betonte der Berater, dass das Verhältnis zur Vereinsspitze intakt sei. „Wir haben ein sehr gutes Verhältnis zum Präsidenten und werden mit ihm im Interesse von Galatasaray und Mauro Icardi weiterhin kommunizieren.“
Der ehemalige PSG-Profi war im Sommer 2022 an den Bosporus gewechselt und avancierte dort schnell zum Publikumsliebling. Mit 77 Toren und 25 Vorlagen in 134 Pflichtspielen schoss er den Verein zu vier Meistertiteln und in den Kreis der europäischen Spitzenklubs. Nun ist der Stürmer offiziell vereinslos. Ein neues Angebot über ein Jahr plus Option auf ein weiteres aus Istanbul scheint nicht ausgeschlossen, doch auch eine Rückkehr in die italienische Serie A oder lukrative Offerten aus Südamerika gelten als realistische Optionen für den Routinier.