Victor Osimhen hat im hitzigen Derby zwischen Galatasaray und Fenerbahçe nicht nur die eigenen Fans zu Begeisterungsstürmen hinreißen lassen, sondern auch einen hochkarätigen Beobachter auf den Plan gerufen. Der nigerianische Torjäger, der trotz eines noch nicht vollständig verheilten Armbruchs in der Startelf stand, brachte die sportliche Führung des FC Arsenal ins Grübeln – und in Bewegung.
Wie nun durchsickerte, zählte Arsenal-Sportdirektor Andrea Berta zu den Augenzeugen auf der Tribüne. Der Italiener war eigens angereist, um sich ein persönliches Bild von der Mentalität des 27-Jährigen zu machen, und wurde offenbar nicht enttäuscht. Der Stürmer, der mit einer beeindruckenden Saisonbilanz von 20 Toren und sieben Vorlagen in 31 Pflichtspielen aufwartet, avancierte mit seinem Treffer und einer aufopferungsvollen Leistung zum Matchwinner der Herzen.
Das Nachspiel folgte noch in derselben Nacht. Nach dem Abpfiff suchte Berta Medienberichten zufolge das direkte Gespräch mit Galatasaray-Präsident Dursun Özbek. Gegenstand der konspirativen Unterredung waren die konkreten Vertragskonditionen Osimhens sowie die Schmerzgrenze der Istanbuler bei einer möglichen Ablösesumme. Arsenal, das zur neuen Saison personelle Schlagkraft im Sturmzentrum sucht, hat den Nigerianer nach dieser Demonstration von Widerstandsfähigkeit und Torgefahr ganz oben auf die Shortlist gesetzt. Der Poker um den begehrten Angreifer ist offiziell eröffnet.