Galatasaray vor Saisonstart: Trainer Buruk unzufrieden mit ausbleibenden Transfers

13.08.2026 – 18:00 Uhr

Bei Galatasaray Istanbul hängt der Haussegen schief: Wenige Tage vor dem Pflichtspielauftakt in der Süper Lig wächst der Unmut von Trainer Okan Buruk über die schleppende Transferpolitik des Vereins. Wie aus dem Umfeld des Vereins verlautet, ist der Meistertrainer über die anhaltende Kaderenge und die ausbleibenden Verstärkungen äußerst verärgert.

Die Gelb-Roten bestreiten am Freitag ihr erstes Ligaspiel gegen Çorum FK. Nach aktuellem Stand muss Buruk dabei nahezu unverändert auf das Aufgebot der Vorsaison zurückgreifen, da die erhoffte Transferoffensive trotz des jüngsten Zugangs von Ugochukwu bislang ausbleibt. Angesichts des dichten Spielplans in der kommenden Saison wächst bei dem 50-Jährigen offenbar die Sorge, ohne ausreichende Kadertiefe in die entscheidende Phase zu gehen.

Besonders bitter: Der viermalige Meistertrainer hatte intern deutlich gemacht, dass er vor dem Saisonstart eine spürbare Verstärkung des Kaders erwartet. Stattdessen blieb die erhoffte Bewegung auf dem Transfermarkt weitgehend aus – ein Zustand, der Buruks Laune merklich trübt, wie aus Medienberichten hervorgeht.

Die Anspannung des Erfolgstrainers hatte sich bereits im Testspiel gegen den FC Villarreal entladen. Nach einer hitzigen Reaktion auf eine Elfmeterentscheidung sah Buruk in der vierten Minute die Rote Karte. Beobachter werteten den Vorfall als Symptom für den zunehmenden Frust über die stockende Personalplanung.

Während die Verantwortlichen weiterhin nach Verstärkungen suchen, bleibt Galatasaray auf dem Transfermarkt auffällig passiv. Für Buruk drängt die Zeit, denn er fordert schnelle Nachbesserungen, damit der Klub im Kampf um den fünften Meistertitel in Folge nicht früh ins Hintertreffen gerät.