Galatasaray-Stürmer Osimhen äußert sich zu Wechselgerüchten und Nationalteampause

02.06.2026 – 11:00 Uhr

Was als harmlose Kaderentscheidung begann, hat hohe Wellen geschlagen: Nigerias Nationaltrainer Gernot Rohr hatte in einer Pressekonferenz erklärt, er habe Victor Osimhen für die anstehenden Testspiele gegen Polen und Portugal bewusst nicht nominiert. Grund sei ein möglicher Klubwechsel, weshalb ein Spieler, der mental nicht voll bei der Sache sei, nicht auflaufen solle.

Durch diese Andeutung eines Transfers wurden die Gerüchte um den 26-Jährigen massiv angeheizt. Nun meldete sich Osimhen selbst in den sozialen Netzwerken zu Wort und dementierte eine akute Wechselabsicht – vor allem aber kritisierte er die Darstellung in der Öffentlichkeit.

„Ich habe mit Trainer Eric Chelle über seine jüngsten Aussagen über mich gesprochen”, schrieb der Angreifer. „Leider wurden seine Worte aus dem Zusammenhang gerissen und übermäßig aufgebauscht. Er hegt großen Respekt für Galatasaray, verfolgt die meisten unserer Spiele und hatte nie die Absicht, eine Kontroverse zu erzeugen.“

Osimhen betonte ausdrücklich das gute Verhältnis zu seinem Nationalcoach. Er sei Chelle dankbar für das klärende Gespräch und die Möglichkeit, sein Land zu vertreten. „Er ist ein großartiger Trainer, den ich sehr respektiere. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm“, so der Stürmer, der zugleich appellierte, Spekulationen um seine Person künftig keine Beachtung zu schenken.

Der Torjäger, der in der laufenden Saison für Galatasaray in 33 Pflichtspielen 22 Tore erzielte und acht weitere vorbereitete, bleibt damit vorerst ein zentraler Baustein des türkischen Spitzenklubs. Die Aufregung um einen angeblich unmittelbar bevorstehenden Abschied scheint zumindest vorerst vom Tisch zu sein.