Die Spekulationen um einen spektakulären Transfercoup von Galatasaray Istanbul erhalten neue Nahrung. Wie italienische Medien berichten, sind die Vertragsverhandlungen zwischen Manchester United und dem portugiesischen Spielmacher Bruno Fernandes vorerst gescheitert. Der türkische Rekordmeister, der den 29-Jährigen als absoluten Wunschkandidaten für die zentrale offensive Mittelfeldposition auserkoren hat, dürfte diese Entwicklung mit größtem Interesse verfolgen.
Laut einem Bericht von „Sport Italia” konnten sich Verein und Spieler in einer ersten Gesprächsrunde nicht auf eine Verlängerung des Vertrags einigen. Demnach prallen die Vorstellungen beider Seiten hart aufeinander: Der englische Traditionsklub soll aufgrund des Alters von Fernandes auf eine Gehaltsreduzierung im neuen Vertrag pochen. Fernandes hingegen fordert eine deutliche Anhebung seiner Bezüge. Es wird erwartet, dass beide Parteien die stockenden Verhandlungen zu einem späteren Zeitpunkt wieder aufnehmen.
Parallel dazu verdichten sich die Anzeichen, dass Manchester United nach personellen Alternativen für die Zehner-Position sucht. Ein Hauptaugenmerk soll dabei auf dem englischen Nationalspieler Cole Palmer vom FC Chelsea liegen. Ein solches Engagement würde einen Abgang von Fernandes immer wahrscheinlicher machen.
In Istanbul verfolgt man die Personalie mit Hochdruck. Trainer Okan Buruk, der mit seinem Team den fünften Meistertitel in Folge in der Süper Lig anstrebt und in der UEFA Champions League für Furore sorgen will, hat die Verpflichtung eines Spielers vom Kaliber eines Bruno Fernandes zur Priorität erklärt. Die sportliche Führung arbeitet intensiv daran, einen Kader mit großer internationaler Strahlkraft zusammenzustellen.
Fernandes, dessen Vertrag bei United noch läuft, untermauerte seine außergewöhnliche Klasse in der abgelaufenen Saison eindrucksvoll. In 37 Pflichtspielen für die „Red Devils” war er mit neun eigenen Toren und 22 Vorlagen an insgesamt 31 Treffern direkt beteiligt – eine Quote, die ihn zu einem der begehrtesten Spielmacher Europas macht. Die zentrale Frage ist, ob Galatasaray die finanziellen Hürden für einen solchen Transfer stemmen kann.