Die türkische Volleyball-Nationalmannschaft der Frauen greift nach der Krone Europas. Vom 21. August bis zum 6. September 2026 kämpfen die „Filenin Sultanları” (die Sultaninnen des Netzes) bei der Europameisterschaft um den Titel – und das mit doppeltem Heimvorteil. Die Vorrundenspiele finden in Istanbul statt und auch das Finale der kontinentalen Titelkämpfe wird in der türkischen Metropole ausgetragen. Weitere Spielorte des Turniers sind Brno (Tschechien), Baku (Aserbaidschan) und Göteborg (Schweden).
Nach dem Triumph im Jahr 2023 peilt die Auswahl von Trainer Daniele Santarelli die Titelverteidigung an. Der Druck ist hoch, doch die Ausgangslage ist vielversprechend: Erst in diesem Jahr sicherte sich das Team den Sieg in der Volleyball Nations League (VNL). Gelingt nun auch der EM-Coup, würde die Türkei als amtierender VNL- und Europameister eine seltene Double-Saison perfekt machen.
Die jüngste Bilanz untermauert den Anspruch. In den vergangenen vier EM-Auflagen stand die Türkei stets auf dem Podest: 2017 und 2021 gab es Bronze, 2019 Silber und 2023 schließlich Gold. Zudem erreichte das Team bei den letzten fünf Europameisterschaften immer mindestens das Halbfinale.
Für die Mission Titelverteidigung setzt der türkische Volleyballverband (TVF) auf eine Mischung aus Routine und Qualität. Im nun veröffentlichten Kader stehen unter anderem die erfahrenen Leistungsträgerinnen Eda Erdem Dündar, Zehra Güneş und Kapitänin Melissa Vargas. Im Zuspiel vertrauen die Verantwortlichen auf Cansu Özbay und Elif Şahin. Im Libero-Duo sollen Gizem Örge und September Akarçeşme Yatgin für Stabilität in der Annahme sorgen.
Der Vorrunden-Fahrplan der Türkei in Istanbul:
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21. August: Türkei – Lettland
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23. August: Türkei – Slowenien
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24. August: Türkei – Ungarn
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26. August: Türkei – Deutschland
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28. August: Türkei – Polen
Vor heimischer Kulisse und mit der Unterstützung der enthusiastischen Fans in Istanbul soll der Grundstein für den erneuten Griff nach Gold gelegt werden.