Nach dem Schlusspfiff der Weltmeisterschaft 2026 hat der Fußball-Weltverband FIFA die Weltrangliste der Männer aktualisiert. Die gravierendste Veränderung an der Spitze: Der neue Weltmeister Spanien übernimmt Platz eins. Für die Türkei hingegen geht es deutlich nach unten.
Das Team von Trainer Vincenzo Montella büßte im Vergleich zur vorherigen Rangliste fünf Positionen ein und findet sich nun auf Rang 27 wieder. Damit rutschte die Türkei im Mittelfeld ab, konnte sich aber knapp in den Top 30 halten. Grund hierfür sind die schwachen Auftritte beim Weltturnier, bei dem die Mannschaft gegen Australien mit 0:2 und gegen Paraguay mit 0:1 verlor und früh die Segel streichen musste.
Im neuen Klassement wird die Türkei nun von Nigeria überflügelt, das direkt davor liegt. Im Nacken sitzen zudem Australien, Algerien und Kanada, die von den WM-Ergebnissen profitierten und Druck von hinten aufbauen.
An der absoluten Spitze hat sich ebenfalls etwas verändert: Spanien, das sich im dramatischen Finale mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Argentinien durchsetzte, verdrängte den Titelverteidiger auf den zweiten Rang. Frankreich hält als Dritter die Stellung. Zu den Gewinnern der Aktualisierung zählen die Engländer, die nach dem Einzug ins WM-Halbfinale um vier Ränge auf Position vier klettern.
Das Rennen um die Top-Plätze komplettieren Brasilien (5.), der afrikanische Überraschungs-Halbfinalist Marokko (6.), Portugal (7.), Belgien (8.) und die Niederlande (9.). Zurück in der Elite der zehn besten ist Mexiko, das sich um vier Plätze verbesserte und nun Rang zehn belegt.
Den spektakulärsten Sprung der gesamten Rangliste vollführt indes Norwegen. Die Skandinavier stürmten bei der WM bis ins Viertelfinale und wurden dafür mit einem Sprung um zwölf Ränge belohnt. Damit schiebt sich Norwegen auf Platz 19 der globalen Hackordnung und zählt neben England und Mexiko zu den markantesten Aufsteigern dieser Ausgabe.