Galatasaray fordert Sicherheitsgarantien für Champions-League-Spiel in Lille

21.10.2026 – 12:00 Uhr

Das Champions-League-Duell zwischen dem OSC Lille und Galatasaray steht unter besonderen Vorzeichen. Trotz der gewaltsamen Proteste in Frankreich soll die Partie am Mittwoch, dem 21. Oktober, wie geplant stattfinden. Angesichts der angespannten Lage hat der türkische Meister jedoch offiziell Sicherheitsgarantien von der UEFA gefordert.

Unruhen überschatten Spieltag

Bei landesweiten Protesten gegen die stark gestiegenen Lebenshaltungskosten waren nach Behördenangaben rund eine halbe Million Menschen auf die Straße gegangen. Die Demonstrationen eskalierten vielerorts zu gewalttätigen Auseinandersetzungen und Bränden. Auch in Lille, dem Austragungsort der Partie, richteten Randalierer Schäden in Dutzenden Geschäften an. Daraufhin verhängte die französische Regierung partielle Ausgangssperren in Lille, Paris und Lyon.

Innenminister Laurent Nuñez wies am Montag Berichte über eine mögliche Verlegung oder Absage zurück. Es seien keine Änderungen am Programm der europäischen Wettbewerbe in dieser Woche vorgesehen. Die Begegnung wird als Hochrisikospiel eingestuft, für das mehr als 800 Sicherheitskräfte im Einsatz sein werden. Zuvor hatte Galatasaray Kontakt zur UEFA aufgenommen und strenge Sicherheitsgarantien für seine Spieler und die Delegation vor der Anreise in die Decathlon Arena-Stade Pierre-Mauroy gefordert.

Buruk: „Müssen dieses Spiel sehr gut spielen”

Galatasarays Trainer Okan Buruk richtet den Fokus trotz der Unruhen ausschließlich auf das Sportliche. „Die nächsten fünf Spiele sind ein Abschnitt, den wir ins Visier genommen haben. Wenn wir dabei viele Punkte holen, können wir in die nächste Runde einziehen”, sagte Buruk nach dem 1:0-Ligaerfolg am Wochenende gegen Gençlerbirliği. „Unser drittes Spiel bestreiten wir auswärts gegen Lille. Das müssen wir sehr gut spielen und mit einem Sieg zurückkehren. Danach folgen vier weitere Partien, drei davon zu Hause. Im vergangenen Jahr haben wir das Achtelfinale erreicht, und das wollen wir in diesem Jahr fortsetzen.“

Trotz der Unruhen richtet Galatasarays Trainer Okan Buruk den Fokus ausschließlich auf das Sportliche. „Die nächsten fünf Spiele sind ein Abschnitt, den wir ins Visier genommen haben. Wenn wir dabei viele Punkte holen, können wir in die nächste Runde einziehen“, sagte Buruk nach dem 1:0-Ligaerfolg am Wochenende gegen Gençlerbirliği. „Unser drittes Spiel bestreiten wir auswärts gegen Lille. Das müssen wir sehr gut spielen und mit einem Sieg zurückkehren. Danach folgen vier weitere Partien, drei davon zu Hause. Im vergangenen Jahr haben wir das Achtelfinale erreicht und wollen diese Leistung in diesem Jahr wiederholen.“

Die Istanbuler hoffen bei ihrem Auswärtsauftritt auf die ersten Punkte in der laufenden Gruppenphase. Allerdings muss der Klub auf seinen portugiesischen Star Rafael Leão verzichten, der sich beim Spiel gegen Gençlerbirliği eine Verletzung zugezogen hat, die auf die schlechten Platzverhältnisse zurückgeführt wird. Anpfiff im Stade Pierre-Mauroy ist um 18:45 Uhr MESZ, in der Türkei überträgt TRT 1 live.

Bayern ohne Olise gegen Arsenal

Ebenfalls am Dienstag steht für Bayern München ein früher Härtetest im Kampf um den Champions-League-Titel an. Der deutsche Rekordmeister empfängt den englischen Meister FC Arsenal – allerdings ohne den formstarken Flügelspieler Michael Olise.

Der in London geborene und im Nachwuchssystem der Gunners ausgebildete Olise ist nach zwei Gelben Karten innerhalb einer Minute im 3:3 der Bayern gegen Viking gesperrt. Nach der ersten Verwarnung wegen eines Fouls reagierte der sichtlich frustrierte Olise auf eine verbale Provokation von Vikings Kapitän Zlatko Tripic, indem er ihm den Ball an den Kopf warf – und damit erstmals in seiner Karriere vom Platz gestellt wurde.

Nach seiner herausragenden Leistung in der Vorsaison war der ehemalige Crystal-Palace-Profi in den Kreis der Ballon-d’Or-Anwärter vorgestoßen und setzt seine starke Form auch in dieser Spielzeit fort. In zehn Pflichtspielen für die Bayern erzielte er neun Tore und bereitete fünf weitere vor. Da Jamal Musiala mit Verletzungen und Krankheiten zu kämpfen hat und auch Serge Gnabry sowie Lennart Karl derzeit weit von ihrer Bestform entfernt sind, tragen Olise und der stets zuverlässige Harry Kane bislang die offensive Last der Münchner. Der englische Kapitän kommt in zehn Spielen auf neun Tore und sechs Vorlagen.