Beşiktaş wartet bei Salah-Transfer auf finale Antwort des Spielers

30.07.2026 – 13:00 Uhr

Im Transfer-Poker um Superstar Mohamed Salah hält Beşiktaş Istanbul weiterhin die Füße still. Wie der Sender A Spor berichtet, hat die Vereinsführung dem 32-jährigen ägyptischen Nationalspieler und dessen Berater ein letztes Angebot unterbreitet und wartet nun auf die endgültige Entscheidung. Die „Schwarzen Adler” sollen dabei keinerlei finanzielle Zugeständnisse machen und zu ihrer ursprünglichen Offerte stehen.

Klubpräsident Serdal Adalı lotet dem Vernehmen nach alle Möglichkeiten aus, um den Transfer zu realisieren. Aus dem Umfeld des Vereins verlautet, dass das Paketangebot von Beşiktaş im Vergleich zur europäischen Konkurrenz das lukrativste sei und bislang nicht abgelehnt wurde. Zusätzliche Brisanz erhält die Personalie durch private Signale: Salahs Ehefrau soll einem Leben in Istanbul aufgeschlossen gegenüberstehen. Auch der frühere Süper-Lig-Profi Trezeguet soll dem Liverpool-Star positiv über Stadt und Verein berichtet haben.

Doch die Verhandlungen stocken offenbar an einem bestimmten Punkt. Wie der Journalist Murat Özen enthüllt, fordert das Lager um Salah die kompletten Einnahmen aus dem Trikotverkauf in Ägypten, England und Afrika. Für alle weiteren Märkte verlangt die Spielerseite demnach eine 50-prozentige Umsatzbeteiligung. Diese weitreichende Forderung gilt als einer der entscheidenden Knackpunkte in den stockenden Gesprächen.

Bereits vor Tagen hatte Beşiktaş’ Fußballdirektor Önder Özen die zähen Verhandlungen öffentlich eingeräumt. „Salah ist ein globaler Star, ein respektvoller Sportler. Bevor es um die finanziellen Details ging, haben wir uns dreimal getroffen. Alles war fließend. Diese Leichtigkeit ist seit dem 21. Juli verloren gegangen“, erklärte Özen. Der Klub habe eine klare finanzpolitische Linie: „Es gibt eine legale Kommissionshöhe im Beratergeschäft. Diese zu überschreiten, wäre illegal. Unser Präsident hat genau erkannt, wo die Grenze ist, und ist vorerst vom Verhandlungstisch aufgestanden, ohne eine populistische Entscheidung zu treffen.