Im erbitterten Werben um den norwegischen Torjäger Alexander Sörloth sind die Karten neu gemischt. Während Beşiktaş Istanbul dem Angreifer von Atlético Madrid ein konkretes Gehaltspaket unterbreitet hat, kontert das Lager des Spielers mit einer deutlich erhöhten Forderung. Auch Erzrivale Fenerbahçe soll die Situation genau beobachten.
Wie spanische Medien übereinstimmend berichten, hat die Vereinsführung der „Schwarzen Adler” dem 28-Jährigen ein jährliches Netto-Grundgehalt von acht Millionen Euro offeriert. Dieses Angebot gilt als offizieller Einstieg in den Bieterkampf um den physisch starken Mittelstürmer, der in der vergangenen Saison auf Leihbasis bei Real Sociedad San Sebastián spielte.
Doch das Angebot vom Bosporus scheint die Begehrlichkeiten auf Spielerseite eher befeuert als befriedigt zu haben. Den Informationen zufolge haben die Berater des norwegischen Nationalspielers ihre Strategie angesichts der regen Nachfrage auf dem Stürmermarkt angepasst. Demnach machen sie für einen Wechsel in die türkische Süper Lig nun ein Netto-Jahressalär von 10 Millionen Euro zur Bedingung.
Ungeachtet der offerierten Millionensummen berichten eingeweihte Kreise, dass ein Engagement in der Türkei für Sörloth derzeit nicht die höchste Priorität genießt. Der Spieler sondiert vorrangig Optionen in anderen europäischen Top-Ligen.
Während Beşiktaş nun vor der Entscheidung steht, das Angebot nachzubessern oder Abstand zu nehmen, hält sich Fenerbahçe weiterhin in Lauerstellung. Beide Istanbuler Spitzenklubs suchen für die kommende Saison dringend eine Verstärkung im Sturmzentrum. Der Transferpoker um Sörloth dürfte damit in die nächste Runde gehen.