Ein ungewöhnliches Transfergerücht sorgt in der türkischen Süper Lig für Aufsehen: Mohamed Salah, dessen Vertrag beim FC Liverpool im Sommer 2026 ausläuft und der ihn offenbar nicht verlängern will, ist Beşiktaş Istanbul angeboten worden. Der ägyptische Nationalspieler soll einem Wechsel an den Bosporus dem Vernehmen nach nicht abgeneigt sein, doch das Vorhaben droht an den finanziellen Dimensionen zu scheitern.
Nach Informationen des türkischen Senders A Spor reiste Salahs Management in den vergangenen Tagen nach Istanbul, um dem Traditionsklub die Dienste des 34-jährigen Offensivstars vorzustellen. Beşiktaş, das mit der Verpflichtung von Leandro Trossard bereits eine international beachtete Personalie vermeldete, prüft demnach ernsthaft die Realisierbarkeit eines solchen Transfers.
Salah selbst signalisiert demnach grundsätzliche Bereitschaft, das schwarz-weiße Trikot zu tragen. Als größtes Hindernis gelten jedoch die wirtschaftlichen Forderungen. Der Berater des Linksfußes fordert für seinen Klienten ein garantiertes Jahresgehalt von 15 Millionen Euro netto – eine Summe, die selbst für europäische Spitzenklubs eine erhebliche Belastung darstellt und das Gehaltsgefüge im türkischen Fußball sprengen würde.
Ob Beşiktaş bereit oder in der Lage ist, ein solches Paket zu stemmen, blieb zunächst offen. Eine offizielle Stellungnahme des Vereins lag am Donnerstag nicht vor. In Istanbuler Vereinskreisen wird die Causa Salah angesichts dieser Dimensionen mit großer Skepsis, aber auch mit einer gewissen Faszination verfolgt.