Die Zukunft des im vergangenen Sommer verpflichteten Rechtsverteidigers Taylan Bulut bei Beşiktaş Istanbul ist offenbar ungewiss. Nach nur einer Saison könnte der 20-Jährige den Verein wieder verlassen und in sein Geburtsland Deutschland zurückkehren. Türkische und deutsche Medien bringen den Abwehrspieler mit einem Wechsel in die Bundesliga in Verbindung.
Wie berichtet wird, soll Borussia Mönchengladbach Interesse an dem Junioren-Nationalspieler haben. Der Bundesligist lotet dem Vernehmen nach Optionen für die rechte Defensivseite aus. Der deutsche Sky-Reporter Florian Plettenberg dämpfte die Spekulationen jedoch umgehend und stufte einen Transfer in einer Kurznachricht als „weit entfernte Möglichkeit” ein.
Bulut war im Sommer 2025 für eine kolportierte Ablösesumme von sechs Millionen Euro vom FC Schalke 04 an den Bosporus gewechselt. Der Transfer galt als eines der ersten Projekte des neuen Scouting-Chefs Eduard Graf, den Klubpräsident Serdal Adalı nach seiner Wahl installiert hatte. Die hohen Erwartungen konnte der defensive Außenbahnspieler in der Süper Lig bislang jedoch nicht erfüllen.
Unter dem derzeitigen Trainer Sergen Yalçın saß Bulut häufig auf der Bank. Beim torlosen Unentschieden gegen Fatih Karagümrük rückte er zuletzt aufgrund einer Sperre von Stammkraft Murillo in die Startelf, blieb bei seinem insgesamt vierten Ligaeinsatz von Beginn an aber blass. In der gesamten Spielzeit gelang dem bis 2030 an Beşiktaş gebundenen Rechtsfuß lediglich eine Torvorlage.