Aziz Yıldırım sagt endgültig Nein zur Rückkehr – aber plant Einfluss im Hintergrund

28.03.2026 – 16:00 Uhr

Aziz Yıldırım, der frühere Präsident des türkischen Fußballklubs Fenerbahçe Istanbul, hat eine erneute Kandidatur für das Amt des Vereinschefs ausgeschlossen. Zugleich kündigte der langjährige Funktionär an, dem Verein auch künftig eng verbunden zu bleiben und eigene Projekte voranzutreiben.

Seine Erklärung folgt auf Ankündigungen des aktuellen Präsidenten Sadettin Saran, wonach zum Saisonende eine außerordentliche Mitgliederversammlung geplant ist. In diesem Zusammenhang war in den sozialen Medien verstärkt über eine mögliche Rückkehr Yıldırıms spekuliert worden.

Nach übereinstimmenden Medienberichten stellte Yıldırım nun klar, dass er nicht erneut für das Präsidentenamt kandidieren werde. Gleichzeitig betonte er, sein Engagement für den Verein sogar noch intensivieren zu wollen. Er kündigte an, Fenerbahçe künftig aktiv zu unterstützen und an eigenen Projekten für den Verein zu arbeiten.

Yıldırım war von 1998 bis 2018 Präsident des Traditionsvereins und ist damit der am längsten amtierende Vorsitzende in der Klubgeschichte. Bei seiner ersten Wahl setzte er sich nur knapp mit einem Stimmenvorsprung von einer Stimme gegen seinen Mitbewerber durch.

Nach zwei Jahrzehnten an der Spitze übergab er das Amt im Jahr 2018 an Ali Koç. Bei dieser Wahl erhielt Koç eine deutliche Mehrheit der Stimmen. Ein späterer Versuch Yıldırıms, erneut ins Amt zurückzukehren, blieb erfolglos.