Der FC Barcelona hat den spanischen Supercup gewonnen und im Finale Real Madrid mit 3:2 besiegt. Doch trotz dieses sportlichen Erfolgs der Katalanen stand nach dem Abpfiff weniger der Titelgewinn als vielmehr eine kurze Szene mit Real-Profi Arda Güler im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit.
Das Endspiel wurde im saudi-arabischen Dschidda im King-Abdullah-Stadion ausgetragen und von Schiedsrichter José Luis Munuera geleitet. Barcelona begann die Partie mit einer offensiv ausgerichteten Startelf um Robert Lewandowski, Pedri und Raphinha. Real Madrid setzte zunächst ohne Arda Güler auf ein Team um Jude Bellingham, Vinícius Júnior und Rodrygo.
In der 36. Minute ging Barcelona durch Raphinha in Führung. Real Madrid glich kurz vor der Pause durch Vinícius Júnior aus, ehe Lewandowski Barcelona erneut in Führung brachte. Noch in der Nachspielzeit der ersten Hälfte sorgte Gonzalo für den 2:2-Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte erzielte Raphinha in der 73. Minute den entscheidenden Treffer zum 3:2-Endstand.
Der türkische Nationalspieler Arda Güler wurde in der 68. Minute für Federico Valverde eingewechselt. Nach dem Schlusspfiff rückte der 20-Jährige jedoch aus einem anderen Grund in den Fokus: Beim Gang in Richtung Kabine wollte Güler offenbar eine am Spielfeldrand liegende Flasche wegschießen, rutschte dabei aus und stürzte. Sichtlich verärgert schlug er kurz auf den Boden und setzte seinen Weg fort.

Die Szene wurde von Zuschauern gefilmt und verbreitete sich rasch in den sozialen Netzwerken. Auch spanische Medien griffen den Moment auf und interpretierten ihn als Ausdruck von Frustration nach der Finalniederlage.
Sportlich blickt Güler auf eine bislang solide Saison bei Real Madrid zurück. In allen Wettbewerben kam er auf 28 Einsätze mit insgesamt 1.668 Spielminuten. Dabei erzielte er drei Tore und bereitete acht weitere vor. Der bis 2029 an den Verein gebundene Offensivspieler wird aktuell mit einem Marktwert von rund 90 Millionen Euro eingeschätzt.