Madrid – Real Madrid hat sich im Halbfinale des Spanischen Superpokals mit einem 2:1-Sieg gegen Atlético Madrid für das Finale qualifiziert und trifft nun auf den FC Barcelona. Trotz des sportlichen Erfolgs stand nach dem Derby vor allem Arda Güler im Mittelpunkt der Diskussionen.
Der türkische Nationalspieler begann die Partie im Alinma Bank Stadion in Dschidda auf der Ersatzbank und wurde erst in der 81. Minute für Vinícius Júnior eingewechselt. Dass Güler erneut lange ohne Einsatz blieb, sorgte besonders in den sozialen Medien für heftige Reaktionen.
Fans kritisieren Xabi Alonso
Zahlreiche Real-Madrid-Anhänger äußerten ihren Unmut über Trainer Xabi Alonso. Viele Fans sind der Meinung, dass Arda Güler keinen Bankplatz verdient habe. Besonders kritisiert wurde, dass der 20-Jährige erneut nicht in seiner bevorzugten Rolle als Spielmacher eingesetzt wurde, sondern in ein System gepresst werde, das seine Stärken nicht zur Geltung bringe.
Auffällig war, dass sich die Kommentare spanischer und türkischer Fans stark ähnelten. In vielen Beiträgen hieß es, Gülers Talent werde bei Real Madrid „verschwendet“.
„Dieses System passt nicht zu Arda Güler“
Ein häufig geteilter Kommentar lautete:
„Ich verstehe nicht, warum Xabi Alonso Güler auf die Bank gesetzt hat. Real spielte mit zwei, Atlético mit drei Mittelfeldspielern. Jude stand weit vorne. In diesem System fehlt Arda – er ist ein kreativer Spielmacher, kein Ballhalter.“
Andere gingen noch weiter und stellten Gülers Zukunft infrage:
„Xabi Alonso weigert sich hartnäckig, Arda auf der Zehnerposition einzusetzen. Vielleicht ist es an der Zeit, dass Arda eine Entscheidung über seine Karriere trifft.“
Spekulationen über Abschied nehmen zu
Besonders diskutiert wurde auch Gülers Körpersprache nach seiner Einwechslung. Einige Nutzer interpretierten sein Auftreten als Zeichen von Frustration:
„Arda kam in der 80. Minute rein, wirkte lustlos und sendete eine klare Botschaft: Er will in diesem Team nicht mehr spielen.“
Ob diese Einschätzungen zutreffen, bleibt offen. Klar ist jedoch: Der Druck auf Trainerstab und Verein wächst, und die Diskussion um Arda Gülers Rolle bei Real Madrid wird weiter an Intensität gewinnen.