Arda Güler verzaubert die Fußballwelt: “Diese Magie wollen wir bei der WM sehen”

30.03.2026 – 19:00 Uhr

Die türkische Nationalmannschaft hat das Play-off-Halbfinale der Nations League mit 1:0 gegen Rumänien gewonnen. Im Mittelpunkt des Interesses stand jedoch weniger das Ergebnis als vielmehr ein einziger Moment: die spektakuläre Vorarbeit von Jungstar Arda Güler. Ein prominenter Fußballjournalist fand dafür bemerkenswerte Worte und formulierte einen ungewöhnlichen Appell.

In der 53. Minute erhielt der 20-jährige Spieler von Real Madrid auf der rechten Seite den Ball und bediente mit einer Maßflanke seinen Mannschaftskameraden Ferdi Kadıoğlu, der den entscheidenden Treffer erzielte. Diese Szene beschäftigt nun die internationale Sportpresse.

Nick Miller, Kolumnist des renommierten Fachmagazins The Athletic, widmete der Aktion eine ausführliche Analyse. Unter der Überschrift „Arda Güler’s Assist war wie eine WM-Zauberei, die wir sehen wollen“ zerlegte er das Zusammenspiel in seine Einzelteile.

Miller beschrieb die Schwierigkeit des Moments: Kadıoğlu sei zwar mustergültig in die Tiefe gestartet, doch die entscheidende Kunst liege im Zuspiel. „War der Pass auch nur minimal zu kurz, kann der Stürmer ihn nicht kontrollieren. Geriet er auch nur minimal zu scharf, hält der Torwart ihn mühelos.“ Güler habe in einem Bruchteil einer Sekunde die nötigen Berechnungen durchgeführt und den Ball millimetergenau platziert.

Der Journalist zog einen Vergleich, um die Bedeutung solcher Szenen für den Fußball einzuordnen. Eine Weltmeisterschaft, so Miller, lebe von einzelnen, bleibenden Bildern. „Deshalb sollten die meisten neutralen Fußballfans hoffen, dass die Türkei im Sommer bei dem Turnier dabei ist.“ Das Team habe mit Güler einen Spieler, der genau diese magischen Momente hervorbringen könne.

Zur Untermauerung seiner Aussage verwies Miller auf die jüngere Vergangenheit: Erst vor wenigen Wochen erzielte der Offensivspieler für Real Madrid ein Tor aus der eigenen Hälfte und bei der Europameisterschaft 2024 traf er aus über 30 Metern gegen Georgien.