Arda Güler lobt Mourinhos klare Ansprache und formuliert Titelambitionen bei Real Madrid

28.07.2026 – 18:00 Uhr

Es sind Worte, die die Hoffnung der königlichen Fans auf eine neue Ära nähren: Real Madrids junger Mittelfeldstar Arda Güler hat sich mit ungewohnter Deutlichkeit zu seinem neuen portugiesischen Chefcoach José Mourinho geäußert und ihn überschwänglich gelobt. In einem amtlich-nüchtern wirkenden Statement, das dennoch tief blicken lässt, verriet der 21-Jährige, was den eigenwilligen Star-Trainer in der Kabine so besonders macht.

Güler, der bereits seine vierte Saison beim spanischen Rekordmeister bestreitet, zeigte sich im vereinseigenen TV-Interview tief beeindruckt von der Arbeitsweise des „Special One“. Besonders die glasklare Kommunikation des 61-Jährigen scheint beim türkischen Nationalspieler für maximale Wirkung zu sorgen.

„Mit einer Legende wie Mourinho arbeiten zu dürfen, ist extrem wertvoll“, erklärte Güler. „Er und sein Team erklären Dinge kristallklar und auf eine extrem offene, direkte Art. Aber auch neben dem Platz sind sie wirklich aufrichtig und herzlich zu uns.“ Dies sind Worte, die all jenen widersprechen, die Mourinho oft nur auf sein polarisierendes öffentliches Image reduzieren.

Doch nicht nur der neue Mentor beschäftigt das als Wunderkind gehandelte Talent. Güler sparte nicht mit Selbstreflexion und legte den Finger in die eigene Wunde – beziehungsweise auf die eigenen Titelambitionen. 112 Pflichtspiele, 18 Tore und 28 Assists stehen bislang in seiner Bilanz im weißen Trikot. Eine gute Ausbeute, die für den ehrgeizigen Techniker jedoch offenbar nur die Basis für den nächsten Karrieresprung darstellt.

Mit der Unbekümmertheit eines Spielers, der gekommen ist, um Geschichte zu schreiben, formulierte Güler sein persönliches Ultimatum für seine sportliche Zukunft in der spanischen Hauptstadt: „Ich habe mich hier in allen Bereichen enorm verbessert, aber ich habe noch dasselbe Feuer wie am ersten Tag. Mein Ziel ist klar: Ich will hier jeden einzelnen Pokal gewinnen und den Fans Titel schenken – nichts weniger.“ Ein Satz, der in Madrid wie eine Kampfansage an die Konkurrenz klingen dürfte.