Die türkische Popsängerin Demet Akalın hat mit einer spöttischen Bemerkung über ihren Duettpartner Sefo für Aufmerksamkeit gesorgt. Anlass war ein Auftritt im Istanbuler Veranstaltungsort „Yeni Cabaret“, bei dem Akalın als Gast auf der Bühne von Gökhan Özen stand. Im Gespräch über den gemeinsamen Erfolg des Songs „Yerinde Dur“ ließ die Sängerin einen ironischen Seitenhieb fallen.
Als Özen die Popularität des Liedes hervorhob, sagte Akalın, man hätte den Erfolg noch mehr genießen können, „wenn wir auch unser Geld von Sefo bekommen hätten“, und bezeichnete den Rapper scherzhaft als geizig. Auf die Frage, weshalb sie einer entsprechenden Vereinbarung zugestimmt habe, erklärte Akalın, sie habe den späteren Durchbruch des Songs nicht vorhersehen können. Man sei praktisch ohne Honorar gestartet, sagte sie.
Diese Aussagen verbreiteten sich rasch in den sozialen Netzwerken und wurden dort kontrovers diskutiert. Kurz darauf relativierte Akalın ihre Worte in einem Videobeitrag. Sie betonte, es habe sich um einen Scherz gehandelt und sie habe keinerlei finanzielle Forderungen an Sefo. Vielmehr sei sie ihm dankbar für die gemeinsame Arbeit und den nachhaltigen Erfolg des Liedes, das insbesondere bei Kindern weiterhin sehr beliebt ist.
Auch Sefo reagierte öffentlich auf die Debatte. Über Instagram erinnerte er augenzwinkernd daran, dass die Konditionen des Projekts von Beginn an einvernehmlich festgelegt worden seien.