Vorwürfe nach Fenstersturz: Sohn von verstorbener Sängerin Güllü legt negativen Drogentest vor

28.01.2026 – 16:00 Uhr

Im Fall des tragischen Todes der türkischen Sängerin Güllü hat sich ihr Sohn Tuğberk Yağız Gülter zu anhaltenden Vorwürfen geäußert. Wie die Nachrichtenagentur dpa aus einer Stellungnahme seines Anwalts erfuhr, hat Gülter ein negatives Ergebnis eines durchgeführten Drogentests öffentlich gemacht.

Die Vorwürfe, die über eine anonyme Anzeige bei den Behörden eingingen, hätten ihn und seine Familie schwer belastet, heißt es in der Erklärung. Darin wurde unterstellt, dass Familienmitglieder illegale Substanzen konsumierten und lagerten. Zudem sei versucht worden, den Tod der Sängerin in ein zweifelhaftes Licht zu rücken. Gülter wies diese Anschuldigungen als „grundlos“ und „ehrenrührig“ zurück.

Sein Rechtsvertreter Rahmi Çelik teilte mit, das nun vorgelegte offizielle toxikologische Testergebnis sei „negativ“ ausgefallen. Auch bei einer zuvor durchgeführten Hausdurchsuchung seien keine verbotenen Substanzen gefunden worden. Die Vorwürfe seien damit wissenschaftlich widerlegt. Man habe rechtliche Schritte gegen Unbekannt eingeleitet.

Hintergrund ist der ungeklärte Tod der Sängerin Güllü (bürgerlicher Name: Gül Tut), die Ende des vergangenen Jahres aus dem Fenster ihres Hauses in Yalova stürzte und verstarb. Die Ermittlungen dazu dauern an. In diesem Zusammenhang wurde bereits Güllüs Tochter Tuğyan Ülkem Gülter wegen des Verdachts eines vorsätzlichen Tötungsdelikts festgenommen. Über ihren aktuellen Status ist nichts bekannt.