Vermittlungsversuch endet für jungen Fußballer tödlich: Sängerin Aleyna Kalaycıoğlu festgenommen

24.03.2026 – 14:00 Uhr

Im Zusammenhang mit einer tödlichen Schussattacke auf einen jungen Fußballer nach einem Beziehungsstreit wurden in der türkischen Metropole sieben Verdächtige in Untersuchungshaft genommen. Unter ihnen befindet sich auch die Sängerin Aleyna Kalaycıoğlu, die die Vorwürfe, an der Tat beteiligt gewesen zu sein, zurückweist.

Die Ermittlungen drehen sich um den Tod des 20-jährigen Fußballspielers Kubilay Kaan Kundakçı. Er wurde in der Nacht zum 19. März bei einer Schießerei im Istanbuler Stadtteil Ümraniye schwer verletzt und erlag später seinen Verletzungen. Nach bisherigen Erkenntnissen der Behörden fiel der junge Sportler einem Angriff im Umfeld eines persönlichen Konflikts zum Opfer.

Auslöser der Eskalation soll ein gescheiterter Versöhnungsversuch gewesen sein. Der Rapper Vahap Canbay wollte demnach erneut Kontakt zu seiner früheren Partnerin Kalaycıoğlu aufnehmen und hatte Kundakçı als Vermittler eingeschaltet. Vor einem Tonstudio kam es schließlich zu einer Konfrontation, bei der Kalaycıoğlu ein Gespräch ablehnte.

Wenig später trafen laut den Ermittlern zwei Fahrzeuge am Ort des Geschehens ein. Aus einem der Wagen soll der Tatverdächtige Alaattin Kadayıfçıoğlu ausgestiegen sein und das Feuer eröffnet haben. Dabei wurde Kundakçı tödlich getroffen. Der mutmaßliche Schütze flüchtete zunächst, konnte jedoch später von der Polizei festgenommen werden.

Im Zuge der Ermittlungen wurden insgesamt zehn Personen vorübergehend in Gewahrsam genommen, darunter auch der Sänger İzzet Yıldızhan. Nach stundenlangen Verhören ordnete ein Gericht gegen sieben von ihnen Untersuchungshaft an. Drei weitere Verdächtige kamen unter Auflagen wieder frei.

Kalaycıoğlu bestritt in ihrer Aussage, die Tat angestiftet zu haben. Laut Medienberichten zeigte sie sich während der Befragung emotional belastet. Sie gab an, nur wegen der Übergabe eines Hundes vor Ort gewesen zu sein und den Angriff nicht selbst initiiert zu haben.