Mauro Icardi, der sich aktuell in Vertragsverhandlungen mit dem türkischen Spitzenklub Galatasaray Istanbul befindet, sieht sich in Argentinien mit einem schwerwiegenden juristischen Hindernis konfrontiert. Wie die italienische Sportzeitung Corriere dello Sport berichtet, hat ein Gericht auf Antrag seiner Ex-Frau Wanda Nara eine Ausreisesperre gegen den 31-Jährigen verhängt.
Grund für diesen drastischen Schritt ist dem Bericht zufolge eine formelle Beschwerde Naras. Sie wirft dem Fußballer vor, seinen finanziellen Verpflichtungen gegenüber den gemeinsamen Töchtern nicht nachgekommen zu sein. Die Behörden untersagten Icardi daraufhin die Ausreise.
Der Zeitpunkt dieser Entscheidung ist für den Torjäger brisant. Icardi, der sich aktuell mit seiner neuen Partnerin, der Schauspielerin China Suárez, in Argentinien aufhält, soll laut dem Medium völlig überrascht von dem Vorgang gewesen sein. Er habe beabsichtigt, kurzfristig in die Türkei zu reisen, um die laufenden Gespräche über eine Vertragsverlängerung bei Galatasaray Istanbul persönlich voranzutreiben.
Der Angreifer will die Blockade jedoch nicht hinnehmen. Wie es weiter heißt, hat Icardis Anwalt umgehend juristische Schritte eingeleitet. Er hat demnach beim zuständigen Gericht eine Eilanhörung beantragt, um eine schnelle Aufhebung der Ausreisesperre zu erwirken.
Für Galatasaray kommt der private Konflikt seines Top-Stars zur Unzeit. Icardi war in der vergangenen Saison von Paris Saint-Germain ausgeliehen worden und avancierte mit 22 Toren zum Meistermacher und Publikumsliebling. Der Verein bemüht sich intensiv um eine dauerhafte Verpflichtung des eigenwilligen Stürmers, dessen Karriere immer wieder von privaten Skandalen und einem öffentlich ausgetragenen Rosenkrieg mit Nara begleitet wurde. Die neueste Eskalation könnte die Verhandlungen nun empfindlich stören.