Die türkische Sängerin Sertab Erener, Gewinnerin des Eurovision Song Contests 2003, hat bestätigt, dass sie eine Einladung zum Finale des diesjährigen Wettbewerbs in Wien abgelehnt hat. Die Künstlerin sollte ursprünglich beim Finale des Wettbewerbs in der österreichischen Hauptstadt auftreten.
Erener hatte 2003 mit dem Titel „Everyway That I Can” für die Türkei den ersten Platz beim Eurovision Song Contest geholt und sich damit dauerhaft in die Geschichte des Wettbewerbs eingeschrieben.
Wie die Sängerin nun selbst mitteilte, sei sie für das diesjährige Finale am 16. Mai für einen Auftritt angefragt worden. Diese Einladung war bislang nicht öffentlich bekannt. Sie habe sich jedoch gegen eine Teilnahme entschieden.
In einer Mitteilung über soziale Medien erklärte Erener, dass sowohl persönliche als auch äußere Umstände zu ihrer Absage geführt hätten. Einerseits habe sie bereits einen länger geplanten Konzerttermin an diesem Tag, andererseits habe auch die aktuelle weltpolitische Lage eine Rolle bei ihrer Entscheidung gespielt. Aus diesem Grund habe sie sich entschieden, nicht beim Finale in Wien aufzutreten.
Die Finalshow des Eurovision Song Contest findet in diesem Jahr in Wien statt. Die Veranstalter und Organisatoren haben sich zu der Absage bislang nicht öffentlich geäußert.
Erener betonte zugleich, dass ihre Entscheidung keine grundsätzliche Distanz zum Wettbewerb bedeute, sondern auf konkreten Termin- und Kontextfaktoren beruhe.