Die Schauspielerin und Sängerin Selen Görgüzel hat sich erstmals persönlich zu den Ermittlungen in einem Drogen- und Prostitutionsfall geäußert, in den sie verwickelt sein soll. In einer schriftlichen Erklärung sprach die ehemalige „Survivor“-Kandidatin von einem „planmäßigen Rufmord“.
Görgüzel war im Zuge einer groß angelegten Razzia gegen Prominente in Istanbul vorübergehend festgenommen worden. Nach Befragung und Gesundheitschecks wurde sie gegen Auflagen wieder freigelassen. Drei andere Verdächtige aus ihrem Umfeld sitzen in Untersuchungshaft.
In einer nun auf Instagram veröffentlichten Stellungnahme bestreitet die 29-Jährige jegliche Schuld. Der alleinige Grund für ihre Befragung sei eine Flugreise gewesen. Sie habe das Flugzeug in der Annahme genutzt, es handele sich um einen Transferservice ihres Hotels. Dass ihr Name nun mit „Drogen und Prostitution” in Verbindung gebracht werde, sei „entehrend” und entspreche nicht der Wahrheit.

Die bewusste Falschdarstellung ihrer Aussage vor der Staatsanwaltschaft in der Presse sei eine gezielte Kampagne gegen sie. Sie kündigte an, umgehend rechtliche Schritte gegen alle Personen und Medien einzuleiten, die ihrer Ansicht nach mit unwahren Berichten die Öffentlichkeit in die Irre führen und ihre Persönlichkeitsrechte verletzen.
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft für Schmuggel, Rauschgift- und Wirtschaftskriminalität in Istanbul dauern an. Konkret wird eine mutmaßliche Verbindung zwischen dem organisierten Drogenhandel und der Prostitutionsszene untersucht.