Inmitten ihres öffentlich ausgetragenen Ehekonflikts wurden die türkische Sängerin Tuğçe Tayfur, Tochter des bekannten Arabesk-Interpreten Ferdi Tayfur, und ihr Ehemann Muhammet Aydın gemeinsam im Istanbuler Stadtteil Nişantaşı gesichtet. Die Bilder sind überraschend, da zwischen beiden derzeit ein Scheidungsverfahren anhängig ist.
Erst vor wenigen Wochen hatte Tayfur öffentlich schwere Vorwürfe gegen ihren im Jahr 2023 angetrauten Ehemann erhoben. In den eingereichten Unterlagen sei von Kontakten Aydins zu drei verschiedenen Frauen die Rede gewesen, darunter angeblich auch Nachrichten mit sexuellem Inhalt. Die Vorwürfe hatten in den türkischen Boulevardmedien für erhebliche Aufmerksamkeit gesorgt.
Gegendarstellung via Social Media
Aydın wies die Anschuldigungen entschieden zurück. In einer über soziale Netzwerke verbreiteten Stellungnahme erklärte er, nicht seine Ehefrau, sondern er selbst habe die Scheidung eingereicht. Ziel seiner öffentlichen Erklärung sei es gewesen, „zumindest für meine Töchter“ Stellung zu beziehen.
Er betonte, er habe seine Frau nicht betrogen. Zugleich beschrieb er die Ehe als von schwierigen äußeren Umständen belastet. Persönliche Vorwürfe gegen Tayfur vermied er dabei ausdrücklich. Vielmehr bezeichnete er sie als ehrliche und fürsorgliche Person. Trotz gegenseitiger Zuneigung habe man es nicht geschafft, die Beziehung dauerhaft fortzuführen. „Wir haben viel erlebt und auch viel Schmerz erfahren“, schrieb Aydın.
In einer weiteren Botschaft wandte er sich direkt an seine beiden Töchter und versicherte ihnen, ihrer Mutter nicht untreu gewesen zu sein.
Gemeinsamer Auftritt wirft Fragen auf
Umso überraschender wirkte nun der gemeinsame Auftritt des Paares in Nişantaşı. Gegenüber anwesenden Journalisten äußerte sich Tayfur erneut deutlich. Eine Versöhnung stehe nicht im Raum, erklärte sie. Allerdings gebe es Bemühungen. Mit Blick auf die erhobenen Vorwürfe sagte sie: „Er möchte nicht, dass seine Taten bekannt werden. Ich spreche von seinen Affären.“