Die türkische Moderatorin und Schauspielerin Ece Erken hat den Verlust ihrer Sommerresidenz mit emotionalen Worten beklagt und dabei schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Fußballtrainer Sergen Yalçın erhoben. In einem Statement, das sich rasch in den sozialen Medien verbreitete, schildert die 46-Jährige, dass sie einer Immobilien-Investition zum Opfer gefallen sei, die sich nun als mutmaßlicher Betrugsfall entpuppt habe.
Den Ursprung des finanziellen Desasters sieht Erken in einem folgenschweren Ratschlag. „Früher hatte ich ein Sommerhaus. Bevor ich betrogen wurde, fuhr ich jedes Jahr nach den Schulferien nach Çeşme“, wird die Moderatorin zitiert. Der Wendepunkt sei der Rat des bekannten Fußballkommentators und Ex-Trainers Sergen Yalçın gewesen. Erken erklärte wörtlich: „Ich habe investiert, weil ich Sergen Yalçın geglaubt habe, als er sagte: ‚Diese Leute sind vertrauenswürdig, kauf hier eine Sommerimmobilie.‘ Das Ergebnis ist offensichtlich.“
Besonders bitter klingt die Selbstkritik, die in ihren Aussagen mitschwingt. Die sonst so lebensfrohe Moderatorin gab tiefe Einblicke in ihr Seelenleben und gestand, dass sie sich schwere Vorwürfe mache. „Ich schlage meinen Kopf an die Wand, weil ich auf ihn gehört habe“, so Erken in einer drastischen Schilderung ihrer Verzweiflung.
Zu den genauen Umständen des angeblichen Betrugs, der Höhe des entstandenen Schadens oder möglichen rechtlichen Schritten machte Erken zunächst keine detaillierteren Angaben. Sergen Yalçın, der aktuell als TV-Experte tätig ist, hat sich zu den öffentlich erhobenen Vorwürfen bislang nicht geäußert.