Für eine zwölfköpfige Reisegruppe endete eine kulturelle Entdeckungsreise durch den Südosten der Türkei unerwartet in der Notaufnahme. Nach dem Trinken aus einem historischen Brunnen im Landkreis Hasankeyf (Provinz Batman) klagten die Urlauber über massive gesundheitliche Beschwerden und mussten ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Wie die Behörden mitteilten, war die Gruppe im Rahmen einer Ostanatolien-Rundreise von Şırnak aus aufgebrochen, um die berühmte antike Stätte Hasankeyf zu besichtigen. Während des Aufenthalts sollen mehrere Personen der Reisegesellschaft Wasser aus einem örtlichen Brunnen getrunken haben.
Nach der Besichtigung setzte der Konvoi seine Fahrt in Richtung Şanlıurfa fort. Im Grenzgebiet des Landkreises Viranşehir traten schließlich die ersten Symptome auf. Die Betroffenen litten plötzlich unter Übelkeit, Erbrechen und starken Bauchkrämpfen. Sofort wurde der Rettungsdienst unter der Notrufnummer 112 alarmiert.
Die eintreffenden Rettungskräfte transportierten die zwölf erkrankten Personen zur weiteren Behandlung in das Staatliche Krankenhaus Viranşehir. In der Notfallambulanz wurden die Patienten umgehend medizinisch versorgt und eingehend untersucht. Nach Abschluss der Erstbehandlung gaben die behandelnden Ärzte Entwarnung: Es bestehe keine Lebensgefahr und der gesundheitliche Zustand aller zwölf Touristen sei stabil.
Die zuständigen Stellen haben eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, um die genaue Ursache für die plötzliche Erkrankungswelle zu klären.